Rachel Weisz: Weltweite Problematik

Rachel Weisz
Rachel Weisz © Cover Media

Rachel Weisz (44) kann nicht damit leben, dass es nach wie vor keine Gleichberechtigung von Männern und Frauen gibt.

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Einsatz für Frauen

Die Schauspielerin ('Das Bourne Vermächtnis') spricht in 'Regina' die Titelrolle, der Dokufilm erzählt die Geschichte des ersten weiblichen Rabbis Regina Jonas, die während des zweiten Weltkriegs von den Nazis ermordet wurde. Nach Meinung der Oscarpreisträgerin haben die Menschen beileibe nicht aus der Geschichte gelernt, sondern wiederholen ihre Fehler: "Es gibt so viele Orte auf der Welt, an denen Frauen nicht das tun können, was ihr natürliches Recht wäre. Das ist nichts, was in den 40ern ausgestorben wäre. Wenn man heute die Nachrichten einschaltet, sieht man da Mädchen in Nigeria, denen gesagt wird, dass sie keinen Zugang zu Bildung haben sollten", erboste sie sich im Gespräch mit Journalisten der britischen Zeitung 'Metro'.

Als Produzent bei 'Regina' trat Rachels Vater George in Erscheinung, der damit sein Debüt in der Filmbranche gibt. Das Werk hat einen dokumentarischen Touch und besteht vollständig aus Archivaufnahmen. Das Projekt lag Vater und Tochter gleichermaßen am Herzen, da die Eltern der Schönheit europäische Immigranten sind, die vor dem Krieg nach England flohen. "Regina fühlt sich extrem verloren und verlassen. Und das regt doch zum Nachdenken an: Wie viele andere Frauen haben wohl etwas außergewöhnliches vollbracht und wir wissen nichts davon?", überlegte Rachel Weisz.

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