Quentin Tarantinos 'The Hateful Eight': Kurt Russell findet seine Figur John Ruth nicht frauenfeindlich

Kurt Russell: Kein Frauenfeind in "The Hateful Eight"
"Der Henker" John Ruth (Kurt Russell) und "Die Gefangene" Daisy Domergue (Jennifer Jason Leigh) © Universum

Kurt Russell (64, "Die Klapperschlange") ist nicht unbedingt für seine brutalen Rollen als frauenfeindlicher Bounty-Hunter bekannt. Der Lebenspartner von Goldie Hawn (70) spielt in dem neuen Western von Quentin Tarantino (52), "The Hateful Eight", aber genau so einen "ziemlich fiesen Typen, der niemanden so wirklich mit Samthandschuhen anfasst", erklärt Russell der Nachrichtenagentur spot on news seine Rolle des Kopfgeldjägers John Ruth.

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Er "behandelt alle mies"

Der Western, den Tarantino unlängst als seine "beste Arbeit" bezeichnete, führte Russell und Tarantino nach "Death Proof - Todsicher" (2007) erneut zusammen. Ebenso mit an Bord sind diesmal Samuel L. Jackson, Tim Roth, Michael Madsen, Channing Tatum und Jennifer Jason Leigh. "Es hat total viel Spaß gemacht", schwärmt Russell über die Dreharbeiten. "Quentin ist ein echter Perfektionist. Und für mich war es eine wirklich neue Erfahrung."

 

Ein Frauenfeind? - Mitnichten!

 

Dass der Film und ganz besonders Russell in den letzten Wochen als Frauenfeind in die Schlagzeilen geraten ist, stört ihn keineswegs: "Die Leute, die meine Rolle als frauenfeindlich bezeichnen, offenbaren sich doch selbst ein bisschen und verstehen den Part nicht wirklich. Meinem Charakter ist es egal, ob er eine Frau, ein Kind oder einen Mann mies behandelt, solange er am Ende Geld verdienen kann. Das war mein Job, den habe ich hoffentlich gut ausgefüllt."

Dass Russell im Film lange Zeit auf dem Boden liegen muss, empfand er sogar als "recht angenehm", wie er sagt. "Ich hatte einen wirklich guten Platz im Publikum und konnte genau beobachten, was mit all den Leuten passierte. Und ich musste mir dabei noch nicht einmal Gedanken über meine Zeilen machen. Ich hab einfach zugehört und beobachtet. Leichter kann man sein Geld nicht verdienen", so Russell weiter.

spot on news

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