Quentin Tarantino lässt Hoffnung auf eine 'Kill Bill'-Fortsetzung aufleben

Quentin Tarantino deutet 'Kill Bill'-Fortsetzung an
Quentin Tarantino © Cover Media

Quentin Tarantino (52) gibt Anlass zu Spekulationen über eine Fortsetzung der 'Kill Bill'-Reihe.

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Gespräch mit Uma Thurman

Der Regisseur ('Inglourious Basterds') gab am Montag [18. Januar] im australischen Fernsehen ein Interview, das die Hoffnung auf einen neuen 'Kill Bill'-Teil wieder etwas aufkeimen lässt.

"Uma und ich haben viel miteinander gesprochen. Ich kann es nicht bestätigen, aber es wäre schon sehr reizvoll", war alles, was er dazu zu sagen hatte. Dass er mit Uma Thurman (45, 'Pulp Fiction') im Gespräch ist, könnte durchaus etwas zu bedeuten haben. Die Schauspielerin hatte ja schon in den ersten beiden Teilen die Hauptrolle übernommen. Daher wäre ohne sie eine Fortsetzung schließlich undenkbar.

Der Regisseur war aber eigentlich zu Gast bei der Show, um sein neues Werk 'The Hateful Eight' zu promoten. Obwohl vor Drehbeginn einige Teile des Drehbuchs schon an die Öffentlichkeit durchsickerten und Tarantino den Film dadurch als ruiniert betrachtete, wurde er trotzdem für drei Oscars nominiert. Preise sind dem Filmemacher aber nicht mehr so wichtig, vielmehr geht es ihm darum, den Prozess hinter seinen Werken zu erklären. Berühmt für Filme wie 'Reservoir Dogs' oder 'Pulp Fiction' meint der Regisseur, dass seine Filme in mehr als nur eine Kategorie einzuordnen seien.

"Es gibt etwas Realeres als das reale Universum und alle Figuren bewohnen ein solches", sagte er. "Doch dann gibt es da noch dieses Filmuniversum - 'From Dusk Till Dawn', 'Kill Bill', alle befinden sich in diesem besonderen Filmuniversum." Zur Erklärung sprach er weiter: "Wenn also die Figuren aus 'Reservoir Dogs' oder 'Pulp Fiction' ins Kino gehen, sehen sie sich beispielsweise 'Kill Bill' oder 'From Dusk Till Dawn' an."

Quentin Tarantino sagte ja bekanntermaßen einmal, dass er in seiner Karriere nur zehn Filme machen wird. Und dieser Kommentar hat ihn auch seither verfolgt. Obwohl er zu dieser Aussage noch immer steht, beschwichtigte er sie nun doch etwas. Vom Beginn bis zum Ende eines Filmes bräuchte er so lange, dass zwei weitere einfach zu viel Zeit in Anspruch nehmen würden. "Ich brauche drei Jahre für einen Film. Also sprechen wir hier jetzt von sechs Jahren", bemerkte er. "Es haben sich viele Dinge in den letzten sechs Jahren geändert. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie in den nächsten sechs Jahren die ganze Medienlandschaft aussehen wird." Wie eine Bestätigung für einen neuen Film klingt diese Aussage zwar nicht, aber dass 'The Hateful Eight' sein letzter ist, ist dann auch kaum vorstellbar.

Cover Media

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