Quentin Tarantino: Erster Verdächtiger im 'Hateful 8'-Leak

Quentin Tarantino: Erster Verdächtiger im 'Hateful 8'-Leak
Quentin Tarantino © Cover Media

'The Hateful 8', der neue Film von Quentin Tarantino (52), ist bereits vor Kinostart online im Umlauf. Verantwortlich dafür könnte ein ranghoher Mitarbeiter der Produktionsfirma Alcon Entertainment sein.

- Anzeige -

Das FBI ermittelt

Der Filmemacher ('Kill Bill') dürfte sich gerade ziemlich ärgern: Eigentlich sollte sein neuester Western erst diese Woche in die amerikanischen Kinos kommen, in Deutschland sogar erst Ende Januar. Doch im Netz wird das Werk bereits fleißig heruntergeladen - schon jetzt geschätzte 600.000 Mal. Schuld daran ist ein Leak, der seinen Ursprung im Büro von Andrew Kosove haben soll. Der ist Co-Geschäftsführer der Produktionsfirma Alcon Entertainment und streitet die Vorwürfe, die Informanten des FBI dem 'Hollywood Reporter' flüsterten, vehement ab.

"Ich habe diese DVD nie gesehen", beteuerte er gegenüber der Publikation. "Ich habe sie noch nie berührt. Wir werden noch mehr tun als nur mit dem FBI zu kooperieren. Wir werden unsere eigene Untersuchung durchführen, um herauszufinden, was da passiert ist."

Die Hackergruppe Hive-CM8 hat sich zwar bereits zu den Leaks bekannt, das FBI ermittelt aber dennoch weiter, um den wahren Schuldigen zu finden. Dabei arbeiten die Ermittler eng mit Alcon Entertainment und der Vertriebsfirma The Weinstein Company zusammen.

Kosove soll eine "Screener"-Kopie von 'The Hateful 8' erhalten haben, die an Award-Jurys verschickt wird. Die DVD sei aber nicht bei Kosove persönlich gelandet, ein Mitarbeiter seines Büros habe für die Lieferung unterzeichnet. Wenig später war der Film im Internet.

Doch nicht nur Quentin Tarantino ist Opfer eines Internetverbrechens: Auch 'The Revenant - Der Rückkehrer' mit Leonardo DiCaprio (41) ist durch dieselben Täter bereits im Internet zu sehen.

Cover Media

— ANZEIGE —