Quentin Tarantino: Die Zuschauer werden schlauer

Quentin Tarantino: Die Zuschauer werden schlauer
Quentin Tarantino © Cover Media

Quentin Tarantino (52) hat festgestellt, dass das Kinopublikum anspruchsvoller wird.

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Mehr Anspruch bitte!

Der Kultregisseur, der für Klassiker wie 'Pulp Fiction' und 'Kill Bill' verantwortlich ist, gab schon öfter zu, die Zuschauer gerne zu manipulieren. Das wird für ihn allerdings zunehmend schwerer. "Ich glaube, das Publikum wird immer anspruchsvoller - das ist einfach ein Ergebnis der Zeit", so Quentin im Interview mit 'Vulture'. Das stört ihn allerdings nicht: "Ganz ehrlich, ein anspruchsvolles Publikum ist kein Problem. Ein dummes Publikum ist ein Problem."

Der Anspruch der Zuschauer habe sich schon immer verändert, erklärte der Kinostar weiter. "In den 50ern akzeptierte das Publikum ein Level an Kunst, über das das Publikum 1966 gelacht hat. Und das Publikum von 1978 lachte über das, was das Publikum von 1966 okay fand. Der Trick ist, diese Kurve vorauszusehen, damit sie über deine Filme nicht 20 Jahre später lachen. Bei 'Pulp Fiction' sagten die Leute: 'Wow, ich habe so einen Film noch nie gesehen. Ein Film kann das?' Ich glaube nicht, dass das heute noch der Fall ist."

Immer wieder sorgt Quentin Tarantino mit seinen Filmen für Gesprächsstoff. So wie bei seinem letzten Hit 'Django Unchained' geht es auch bei seinem neuesten Streifen 'The Hateful Eight' wieder um die Probleme zwischen Schwarz und Weiß und schon jetzt freut sich der Filmemacher auf die Diskussionen. "Endlich wird über das Thema der weißen Übermacht gesprochen und gehandelt. Genau darum geht es im Film", erklärte Quentin Tarantino.

Wie immer konnte er auch wieder zahlreiche Hollywoodgrößen für den Streifen gewinnen. Zu sehen sind darin ab Ende Januar unter anderen Channing Tatum (35), Jennifer Jason Leigh (53), Samuel L. Jackson (66) und Kurt Russell (64). 

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