Queen Latifah - Sie hat ihren Platz in der männerdominierten Hip-Hop-Szene gefunden

Queen Latifah Musikerin
Queen Latifah auf den ‘American Music Awards‘ in Los Angeles © Fernando Allende / Splash News

Rap, Fernsehen, Hollywood: Queen Latifah brilliert überall

Ihren Künstlernamen ‘Latifah‘ wählte die kleine Dana Elaine Owens bereits mit acht Jahren aus einem Buch mit arabischen Vornamen aus.

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Der Erfolg gab ihr Recht. Bereits ihr 1989 erschienenes Debütalbum ‘All Hail the Queen‘ wurde ein großer Erfolg und brachte ihr eine ‘Grammy‘-Nominierung ein. 1993 gründete sie mit ‘Flavor Unit Records‘ ihre eigene Plattenfirma. Diese wurde später zur Produktionsfirma ‘Flavor Unit Studios‘. Mit ihren Texten lenkte Queen Latifah die Aufmerksamkeit auf die Alltagsprobleme dunkelhäutiger Frauen in den USA und war eine Ausnahme in der männerdominierten Hip-Hop-Szene. Neben Veröffentlichungen als Rapperin bewies sie mit dem ‘Dana Owens Album‘ von 2004 auch ihre Begabung als Jazz- und Folk-Sängerin.

Film und Fernsehen wurden schnell auf die selbstbewusste und 1,80 Meter große Frau aufmerksam. 1991 trat sie in Spike Lees ‘Jungle Fever‘ das erste Mal als Schauspielerin auf. Viele weitere Filmrollen folgten. Für ihre Darstellung im Musical ‘Chicago‘ wurde sie 2002 für einen ‘Oscar‘ als ‘Beste Nebendarstellerin‘ nominiert. Auch aus dem TV war Queen Latifah bald nicht mehr wegzudenken. Von 1993 bis 1998 spielte sie die Hauptrolle in der Comedyserie ‘Living Single‘. Hier ging es um die Probleme dunkelhäutiger Singles in der Großstadt.

Von 1999 bis 2001 war sie Gastgeberin der täglichen ‘Queen Latifah Show‘, die 2013 zur Freude der Fans wieder ins Leben gerufen wurde. Für ihre Arbeit wurde Queen Latifah mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Unter anderem erhielt sie einen ‘Golden Globe‘ und einen ‘Emmy Award‘. Im Januar 2006 bekam sie als erste Hip-Hop-Künstlerin zudem einen eigenen Stern auf dem ‘Hollywood Walk of Fame‘.

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