Queen Elisabeth II.: Michael Begasse erzählt von seinem 'Ersten Mal' mit der Queen

Queen Elsabeth
Queen Elsabeth hat bleibenden Eindruck hinterlassen © REUTERS, CATHAL MCNAUGHTON

Sein 'Erstes Mal‘ vergisst ein Mann nie. Vor allem, wenn es gut war! Bei mir war es gut, sehr gut sogar. Es war am Ende eines schwülen und langen Sommertages und es kam sehr überraschend. Und ich denke noch oft und gerne an diesen 4. August im royalen Jahr 2000 zurück, an mein 'Erstes Mal‘ mit Elisabeth II. An den Moment, als die Monarchin mir plötzlich und völlig überraschend nur eine Armlänge entfernt gegenüberstand und mich mit einem charmanten Omi-Lächeln anstrahlte, dass mir die Knie weich wurden.

Und jetzt kommt "meine Königin“ wieder nach Deutschland und ich merke, wie ich hektisch die Termine in Berlin und Frankfurt am Main plane und auf eine erneute Begegnung hoffe. Wo wird mich die Queen dieses Mal verzaubert, was wird sie dieses Mal tragen und vor allem, wird mich die 89-Jährige vielleicht sogar noch erkennen, wenn sie im Juni zu uns kommt?

Ok, ich schweife ab, ich träume aber ich hätte mir ja auch nie träumen lassen, dass sich damals unsere Wege vor dem Royal Opera House in Covent Garden so zufällig kreuzen würden. Sie, damals gemeinsam mit Mutti und Schwesterchen in schicksten Abendroben und mit Diademen auf dem Kopf, ich, nach einem schweißtreibenden Reportertag zum 100. Geburtstag von Queen Mum, in Shorts und verschwitztem Shirt. Ja, man kann das 'Erste Mal‘ halt nicht immer so perfekt planen…

Doch das Bild der drei lustigen Weiber von Windsor damals hat sich tief bei mir eingeprägt. Es hat mir gezeigt: Es gibt sie wirklich, diese Royals, über die ich immer berichte. Und sie sind wirklich so nett und huldvoll, wie man es erwartet. Nur, dass die Königin so klein ist (etwa 1,60 Meter), hätte ich nicht erwartet.

Auch nicht, dass ich mich plötzlich singen höre! Ja, ich gebe es an dieser Stelle zum 'Ersten Mal‘ (!) freimütig zu. Ich habe lauthals "God Save the Queen“ geschmettert, das Passanten angestimmt hatten. Und ich habe das auch genau so gemeint.

Gott, oder wer auch immer, schütze diese Frau, denn sie ist der Inbegriff dessen, was die britische Monarchie ausmacht. Und während ich das schreibe, breitet sich wieder so ein wohliges Kribbeln auf meinem Rücken aus…

Mit royalen Grüßen

— ANZEIGE —