01.12.2009
Pseudo-Feminismus in Überlänge: 'Die Päpstin'
Foto: Constantin
Von Sebastian Schmidt
Schreiend vor Schmerzen liegt eine schwangere Frau im Dreck und bringt im Winter 814 ihr Baby zur Welt. Der streng gläubige Vater des Kindes wendet sich angewidert ab, als er sieht, dass er eine Tochter bekommen hat. Schon die Anfangssequenz macht dem Zuschauer klar, dass dieser Film keine leichte Kost werden wird. ’Die Päpstin’ erzählt nach dem Vorbild des Romans von Donna Cross eindrucksvoll die Geschichte der Johanna, die in eine patriarchalische Welt hineinwächst, in der kirchliche Werte alles und Frauen gar nichts bedeuten.
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Fotos: Splash News, WENN Entertainment, GettyImages, dpa
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