Prozess gegen Sandra Bullocks Stalker beginnt

Prozess gegen Sandra Bullocks Stalker beginnt
Schauspielerin Sandra Bullock bei einem Event des "American Film Institute" kurz vor dem Vorfall im Juni 2014 © Invision2014

Tränenerstickte Stimme, panischer Tonfall: So hört sich der Notruf von Schauspielerin Sandra Bullock (50, 'Gravity') an, den sie vor gut einem Jahr abgesetzt hat: Ein Stalker war in ihr Haus eingebrochen und sie hat aus dem Schrank, in dem sie sich versteckt hat, die Polizei gerufen. Das Tonband des Notrufs gilt als Beweismittel in dem Prozess gegen den 39-jährigen Joshua James Corbett, der am Donnerstag in Los Angeles begonnen hat. Auf dem Tonband hört man, dass die Oscarpreisträgerin in großer Angst ist und den angeforderten Polizisten fragt: "Kommen sie bald?" und "Ich habe gesehen, wie er auf den Dachboden gegangen ist".

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Notruf im Gericht abgespielt

 

"Nach dem Gesetz Gottes bist Du meine Frau"

 

Als die Beamten den Eindringling damals im Garten des Anwesens festnahmen, fanden sie laut "TMZ" ein Notizbuch mit Fotos des Stars und Briefe an Bullock: "Ich werde immer an Dich denken und an Louis, meinen Sohn. Da Du nach dem Gesetz die Meine bist, nach dem Gesetz Gottes. Du gehörst zu mir, wie ich zu Dir gehöre." Der heute fünfjährige Louis ist der Adoptivsohn von Bullock und ihrem Ex-Mann Jesse James (45). Der Junge war zur Tatzeit aber nicht im Haus.

 

Zwei Millionen Euro Kaution

 

Bei einer Hausdurchsuchung wurden illegale Waffen bei dem Stalker gefunden. Insgesamt steht er jetzt wegen 19 Anklagepunkten vor Gericht und es drohen ihm 10 Jahre Haft. Doch er plädiert auf nicht schuldig und die Kaution wurde auf umgerechnet rund zwei Millionen Euro festgesetzt. Sandra Bullock war am ersten Tag der Vorverhandlung nicht im Gerichtssaal.

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