Prostituierte machen sich für Hillary Clinton stark

Prostituierte machen sich für Hillary Clinton stark
Die "Hookers for Hillary" unterstützen die Clinton-Kandidatur © Hookers for Hillary

Eigentlich scheint es logisch, dass Sexarbeiterinnen in den USA eine demokratische Präsidentin lieber ist als ein womöglich ultrakonservativer Republikaner. Die Kampagne "Hookers for Hillary", die die Präsidentschaftskandidatur von Hillary Clinton (67) unterstützt, sorgt dennoch für Schlagzeilen.

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Kampagne "Hookers for Hillary"

Bunnies für Obamacare

Die Initiative scheint sich derzeit noch auf die Belegschaft eines Etablissements namens "Moonlite Bunny Ranch" in Nevada zu beschränken. Die Damen unterstützen die Kandidatur Clintons vor allem aus vier Gründen, wie aus ihrer Kampagnen-Seite hervorgeht. Da wäre einmal der Erhalt von Obamas Gesundheitsreformen: "Die Bunnies möchten ihre hervorragende Krankenversicherung schützen", heißt es dazu.


Außerdem sind die Damen für starke Behörden zum Schutz der allgemeinen Gesundheit - die verpflichtenden Tests auf Geschlechtskrankheiten für die Prostituierten Nevadas seien etwa ein hervorragendes Beispiel für gute Regierungsarbeit. Unter den Republikanern bestünde dagegen die Gefahr, dass wichtige Ämter abgebaut würden.


Zum Dritten unterstützen die Bunnies Clinton wegen ihrer außenpolitischen Erfahrung: "Die Bunny Ranch unterhält Kunden aus der ganzen Welt, und die Mädchen haben großen Respekt vor einer Frau, die mächtige Männer aus repressiven Kulturen ihrem Willen unterwerfen kann."


Studierte Sexarbeiterinnen

Zu guter Letzt sind die Prostituierten gegen die von den Republikanern unterstützte unternehmerfreundliche Angebotspolitik, denn niedrige Löhne seien wiederum schlecht für ihr Geschäft: "Der Mehrheit der schwer arbeitenden Bunny-Ranch-Kunden würde das frei verfügbare Einkommen fehlen, das sie benötigen, um sich mit ihren Lieblings-Bunnies zu amüsieren."


Die Ladies wissen offenbar, wovon sie sprechen. Und immerhin kann etwa Ava Adora, die ihre Anliegen dem Klatschportal "TMZ" gegenüber äußerst eloquent vertreten hat, Abschlüsse in Soziologie und Anthropologie vorweisen. Allerdings scheinen die Bunnies im wahrsten Sinne des Wortes "swing voters" zu sein: 2012 unterstützen sie unter dem Motto "Pimpin for Paul" den Republikaner Rand Paul.

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