Hollywood Blog by Jessica Mazur

Promis 'sterben' für den guten Zweck

Promis 'sterben' für den guten Zweck
Promis 'sterben' für den guten Zweck

von Jessica Mazur

Lady Gaga wird am 1. Dezember 2010 sterben, Justin Timberlake wird am 1. Dezember 2010 sterben, und auch Kim Kardashian wird am 1. Dezember 2010 sterben. Nein, dabei handelt es sich nicht um eine Falschmeldung aus dem Internet, sondern um eine Tatsache. Aber keine Angst, alle drei sterben lediglich einen digitalen Tod, und wir alle sind in der Lage, sie wiederzubeleben.

Dass in dieser Woche das ganz große Celebritysterben angesagt ist, ist natürlich kein Zufall. Zur Strecke gebracht werden die Promis nämlich von Alicia Keys, die mit der Aktion pünktlich zum Welt-Aids-Tag am Mittwoch Spenden für die Charity 'Keep A Child Alive' sammeln will. Für Alicia ist es nämlich unbegreiflich, dass die halbe Welt für gewöhnlich Kopf steht, wenn ein einziger Promi stirbt, in Afrika aber noch immer Millionen infizierter Menschen sterben. Sicherlich ein durchaus berechtigter Gedanke. Das sahen die Stars in Hollywood ähnlich, denn Keys konnte Dutzende von Promis dazu bewegen, den digitalen Tod zu sterben.

Wie genau dieser aussieht, werden wir erst am Mittwoch erfahren, aber ein paar Details sind bereits bekannt. So werden alle teilnehmenden Celebritys - darunter auch Jennifer Hudson, Usher und Elijah Wood - pünktlich zum Welt-Aids-Tag kollektiv ihre Twitter, Facebook und MySpace - Accounts schließen. Zusätzlich haben die Stars so genannte 'Letztes Tweet und Testament-Videos' aufgenommen, die ab Mittwoch über die Bildschirme flimmern werden. Ein erstes Plakat der Kampagne tauchte bereits auf und zeigt eine 'tote' Kim Kardashian in einem Sarg und die Worte 'Kim Kardashian is Dead'. Der Sinn und Zweck der Kampagne ist ganz einfach: Es soll ordentlich Geld gesammelt werden. Wenn die Fans wollen, dass ihre Stars sie weiterhin mit Tweets und Updates versorgen, müssen sie Geld spenden. Alle Promis haben eingewilligt, nicht eher von den Toten aufzuerstehen und an die Tastatur zurück zu kehren, bis die Aktion nicht mindestens eine Million Dollar eingebracht hat. So schwer sollte das nicht sein, denn alleine Lady Gaga hat über sieben Millionen Twitter-Follower. Wenn jeder von ihnen nur 15 Cent spenden würde, wäre die Millionengrenze schon überschritten.

In den amerikanischen Onlineforen lästern natürlich ein paar User, dass sie lieber Geld dafür bezahlen würden, damit Kim Kardashian oder ihre Schwester Khloe, die auch mit von der Partie ist, NICHT wieder zu Twitter zurückkehren würden, aber im Allgemeinen wird die Aktion sehr gut angenommen. Das 'Sterben' der Celebritys ist ein großes Thema in den US-Medien und die 'Keep A Child Alive'-Aktion ist in aller Munde. Vermutlich ist es deshalb nur eine Frage von wenigen Stunden, bis die Celebritys am Welt-Aids-Tag aus dem Jenseits zurückkehren werden. Doch bis es soweit ist, heißt es erst einmal "Bye bye Justin, Gaga und Co.". Ruhet in (digitalem) Frieden...

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur.

 

Promis 'sterben' für den guten Zweck
© Bild: Jessica Mazur