Hollywood Blog by Jessica Mazur

Promi-Mamas machen Front: Bald keine Bilder mehr von Shiloh & Co?

Promi-Mamas machen Front: Bald keine Bilder mehr von Shiloh & Co?
Promi-Mamas machen Front: Bald keine Bilder mehr von Shiloh & Co? © (Foto: Splash)

von Jessica Mazur

Es gibt kaum eine Schauspielerin, die bei den Journalisten in Hollywood so beliebt ist, wie Julia Roberts. Der Oscar-Gewinnerin eilt der Ruf voraus, immer gut gelaunt, redselig und offenherzig zu sein. Doch wenn es um ihre Kinder geht, dann ist bei Julia ganz schnell Schluss mit lustig. Hier in LA kam es nämlich zu einer Neuauflage von "Julia Roberts gegen die Paparazzi". Was ist passiert? Wie die amerikanischen Medien berichten, befand sich Julia zusammen mit ihrem Ehemann Danny Moder und den drei gemeinsamen Kindern Hazel, Finn und Henry in ihrem Wagen, als sich plötzlich ein Paparazzo näherte. Der selbsternannte Fotograf rief Roberts etwas zu, um ihre Aufmerksamkeit zu erhalten, löste damit aber eine Reaktion der Schauspielerin aus, mit der er wohl nicht gerechnet hatte. Julia sprang aus ihrem Auto und dem Paparazzo an die Gurgel. Da die Paparazzi in LA selten alleine arbeiten, waren natürlich genug Kollegen zur Stelle, die den Vorfall genauestens festhielten, so dass sich die Fotos, auf denen Julia den Mann gegen sein Auto drückt, heute im Nu im Netz verbreiteten. Für Julia, die bereits 2007 für ähnliche Schlagzeilen sorgte, nachdem sie einen Paparazzo in ihrem Wagen verfolgte, könnte der kleine Zusammenprall ernsthafte Konsequenzen haben. Der Fotograf denkt über eine Klage gegen die Schauspielerin nach. Jaha! Paparazzi, die den lieben langen Tag Promis verfolgen, reagieren in der Regel extrem zimperlich, wenn sie es plötzlich selbst sind, die verfolgt werden...

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Doch Julia Roberts ist das schnuppe. Die Schauspielerin will sich ein für alle Male dafür einsetzen, dass es Paparazzi untersagt ist, Fotos von Promikinder zu machen. Und damit steht sie nicht alleine da. Auch Nicole Richie wird am 21. Dezember vor Gericht erscheinen, um eine einstweilige Verfügung gegen einen Fotografen zu erreichen, der ihre Kinder verfolgt. Selbst Angelina Jolie äußerte sich heute öffentlich zu dem Thema und forderte ein neues Gesetz. Jolie wurde per Videokonferenz in die 'Larry King'-Show geschaltet und erklärte dort, dass es für die Gefühle von Kindern nicht gesund sei, wenn sie ständig von Paparazzi belagert werden. Da Jolie davon ausgeht, dass es utopisch ist, zu glauben, dass das Fotografieren von Promikindern eines Tages illegal wird, hat sie stattdessen eine andere Lösung. Sie fordert ein Gesetz, das besagt, dass Paparazzi einen Mindestabstand zu Kindern einhalten müssen. Durch ihre Teleobjektive könnten die Paparazzi weiterhin Fotos knipsen, doch Shiloh, Suri Cruise und Co. würden fortan nicht mehr mitbekommen, dass ein Haufen Männern ihnen auf Schritt und Tritt folgt. In meinen Augen ein durchaus vernünftiger Vorschlag. Denn ich gebe zu, ich fände es schon ein bisschen schade, wenn wir eines Tages komplett auf die Pics prominenten Mini-Me's verzichten müssten ;-)

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur

 

Promi-Mamas machen Front: Bald keine Bilder mehr von Shiloh & Co?
© Bild: Jessica Mazur