Hollywood Blog by Jessica Mazur

Promi-Frauen sprechen offen über ihre Fehlgeburten

Promi-Frauen sprechen offen über ihre Fehlgeburten
Promi-Frauen sprechen offen über ihre Fehlgeburten

von Jessica Mazur

(Bildmaterial: Wenn)

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Hollywoodstars und ihre Babys: Ein Thema, das immer wieder viel Freude macht. Die US-Magazine sind jede Woche voll mit Celebrities, die glücklich ihre Babybäuche vor sich herschieben, mit ihren Kids LA unsicher machen oder ihre neugeborenen Babys stolz wie Bolle der Welt präsentieren. Schön!

Doch es gibt auch immer wieder Stars, die, wie normale Frauen auch, auf dem Weg zum Mutterglück schmerzhafte Hürden überbrücken müssen. Berühmte Frauen, die Fehlgeburten erleiden oder trotz großer Bemühungen nicht schwanger werden können.

In den Staaten fand am Montag wieder der alljährliche Pregnancy and Infant Loss Awareness Day statt. Ein Tag, für Mütter und Väter, die während der Schwangerschaft eine Fehlgeburt erlitten oder einen Säugling verloren haben. Auch in den Hollywood Medien ein Thema. Viele Gossip-Seiten nahmen den Tag nämlich zum Anlass, um auf die Stars aufmerksam zu machen, die in der Vergangenheit offen über ihre Erfahrungen sprachen und damit anderen Eltern Mut machen.

Zu diesen Stars gehörte zum Beispiel Whitney Houston. Sie erklärte einst: Ich hatte eine Fehlgeburt, während ich The Bodyguard drehte. Das war sehr schmerzhaft, sowohl körperlich, als auch emotional. Einen Tag später musste ich wieder am Set stehen. Ein Jahr später kam dann ihre Tochter Bobbi Kristina zur Welt.

Auch Kirstie Alley erlitt eine Fehlgeburt. Als die Ärzte ihr mitteilten, dass sie vermutlich nie eigene Kinder haben würde, begannen ihre Figurprobleme, erinnert sie sich. Als ich das Baby verloren hatte, bin ich einfach nicht damit fertig geworden, so die Schauspielerin 2005 in ihrem Buch. Heute ist Alley Mutter von zwei adoptierten Kindern.

Courteney Cox spricht ebenfalls offen über ihre Probleme. In einem Interview mit Dateline NBC sagte sie einst: Ich werde ziemlich leicht schwanger, aber ich habe Schwierigkeiten, die Babys zu behalten. Nach mehreren Fehlgeburten kam dann 2004 ihre Tochter Coco durch künstliche Befruchtung zur Welt.

Sharon Stone ließ ihre Fans ebenfalls wissen, welche schmerzhaften Erfahrungen sie machen musste, bevor sie Mutter wurde. In einem Interview mit AARP sagte sie: Als ich das letzte Mal ein Baby verlor, lag ich 36 Stunden in den Wehen. Während wir im Krankenhaus waren, rief unser Adoptionsanwalt an. Ich dachte, das ist ein Zeichen Gottes. Heute ist Stone stolze Mutter von drei adoptierten Söhnen.

Und auch die Geschichte von Jane Seymour schockierte Hollywood. Wie die Schauspielerin im Nachhinein verriet, war sie nämlich live on camera, während sie eine Fehlgeburt hatte. Sie modertierte gerade die Rose Parade an, als es passierte. Aber zu dem Zeitpunkt wusste keiner davon, so Seymour 2011 in einem Interview.

Die Liste der Stars, die ehrlich über ihre Erlebnisse sprachen, ist noch länger. Celine Dion, Nicole Kidman, Mariah Carey, Pink, Brooke Shields, Lily Allen, Beyoncé, Lisa Marie Presley...

Eine Offenheit, für die sich viele Userinnen mit ähnlichen Geschichten heute auf den amerikanischen Seiten bedankten. Manchmal stimmt es eben doch, wenn die US Magazine schreiben: Stars - they are just like us!

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur

Promi-Frauen sprechen offen über ihre Fehlgeburten
© Bild: Jessica Mazur