Prinzessin Mette-Marit: Alle sorgen sich um sie

Prinzessin Mette-Marit: Alle sorgen sich um sie
Wo mag sich Prinzessin Mette-Marit von Norwegen derzeit nur aufhalten?

Nach Bandscheibenvorfall in der Versenkung verschwunden

Es klingt mysteriös: Die verschwundene Prinzessin von Norwegen. So bezeichnen immer mehr Medien in Europa die seit längerem quasi 'verschollene' norwegische Prinzessin. Ein Bandscheibenvorfall fesselt sie derzeit ans Krankenbett, aber niemand weiß genau, wo sie sich befindet.

Aus diesem Grund wird sogar vermutet, es könne ein viel schlimmerer Grund dahinter stecken – obwohl ein Bandscheibenvorfall durchaus schon schlimm genug ist, wie auch ein Facharzt im Interview mit RTL bestätigt. "Wenn der Vorfall groß genug ist, dann werden die Nerven abgeklemmt und es entstehen so große Schmerzen, dass man damit keine oder nur wenige Minuten leben mag", so der Orthopäde Stephan Fritz.

Dennoch befürchten viele, dass noch etwas anderes hinter ihrem Verschwinden stecken könnte. Zwar liegt ihr letztes Lebenszeichen an die Öffentlichkeit erst wenige Tage zurück. Via Twitter veröffentlichte sie ein Foto, auf dem sie schrieb: "Alles ist gut, es gibt keine Probleme." Gemeint war das als ironischer Kommentar zur Klimakatastrophe, doch im Rückblick wirken die Worte umso bitterer. Denn ihr Bandscheibenvorfall ist viel schlimmer als gedacht: Sechs Wochen fällt die norwegische Prinzessin aus.

2008 stürzte Mette-Marit von einer Treppe, seitdem hat sie immer wieder gesundheitliche Probleme. Allerdings geriet sie dieses Jahr auch wegen unvorteilhafter Fotos und ihrer teuren Kleidung in die Kritik. Vielleicht sind es also nicht nur körperliche Schmerzen, die Mette-Marit zum Rückzug zwingen. "Sie ist ja sehr sensibel. Sie hat, glaube ich, den Druck oft nicht ertragen können, den Druck der Öffentlichkeit, den Druck des Protokolls, den Druck der Etikette: All das ist ihr oft zu viel geworden. Und wer weiß, ob das jetzt nicht auch eine Rolle spielt", vermutet Adelsexpertin Leontine von Schmettow auf Nachfrage von RTL.

So suchte die 40-Jährige auch schon öfters spirituelle Hilfe. Als sie 2012 durch Indien wanderte, ließ sie sich von einer amerikanischen Guru-Frau begleiten. Das sorgte jedoch für Skepsis. Die größte Stütze ist ohnehin ihr Mann, Kronprinz Haakon: "Die sind unglaublich verliebt, auch 14 Jahre nach ihrer Hochzeit. Man sieht das ja, es gibt ja kaum ein anderes Kronprinzenpaar, das öffentlich so viel Emotion zeigt", meint von Schmettow weiter.

Viele vermuten die Prinzessin derweil auf ihrem Gut in Skagum. Doch egal, ob es nur die Krankheit ist oder ob mehr hinter ihrem Rückzug steckt: Nicht nur Kronprinz Haakon wird sicher froh sein, wenn Mette-Marit im neuen Jahr hoffentlich gesund und munter zurückkehrt.

Bildquelle: dpa/Twitter

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