Prinzessin Madeleine: Die Schweden sind sauer auf sie

Prinzessin Madeleine: Die Schweden sind sauer auf sie
Die Bald-Mama Madeleine sei eine "Prinzessin auf der Erbse" © picture alliance / IBL Schweden, Charles Hammarsten / IBL Bildbyr

Die Bald-Mama sei eine "Prinzessin auf der Erbse"

Sie zählt zu den schönsten und beliebtesten Prinzessinnen des europäischen Hochadels. Doch jetzt ist sie ausgerechnet bei ihrem eigenen Volk, den Schweden, in Ungnade gefallen. Die sind nämlich stinksauer - und zwar auf die schwangere Prinzessin Madeleine. Der Grund: Die 31-Jährige sei alles andere als fleißig und würde für ihren minimalen Einsatz zu viel verdienen. Ein Spitzname ist schnell gefunden: Sie sei eine "Prinzessin auf der Erbse", wetterte bereits das schwedisches Magazin 'Svensk Damtidning'.

"Madeleine hat die letzten Wochen immer relativ abseits der Öffentlichkeit verbracht", erklärt Royal-Experte Michael Begasse im Interview mit RTL. Die Prinzessin hatte in den vergangenen Wochen fast alle Termine kurzerhand abgesagt. Selbst bei der Nobelpreisverleihung im vergangenen Dezember glänzte sie mit Abwesenheit. Via Facebook bat sie ihre Landsleute um Verständnis: "Es macht mich traurig, dass ich nicht an den Nobelpreis-Feierlichkeiten in diesem Jahr teilnehmen kann. Da ich im Februar ein Mädchen erwarte, würde es mir schwerfallen, an dem umfangreichen Programm, das sich über zwei Tage hinstreckt, teilzunehmen. Mein Herz wird jedoch in Stockholm sein." Doch kurz darauf soll sie mit Ehemann Chris O'Neill bei einem privaten Besuch in Wien gesichtet worden sein.

Insgesamt war sie im vergangenen Jahr 2013 damit gerade einmal 22 Tage im Dienste der Krone unterwegs. Zum Vergleich: Ihre Mutter, Königin Silvia, kam hingegen auf insgesamt 134 Tage. Madeleines Einsatz in Sachen royale Pflichten: für die Schweden eindeutig zu wenig.

Ein weiterer Punkt, der das schwedische Volk missmutig stimmt, ist die Tatsache, dass sich die Bald-Mama immer noch nicht auf einen Geburtsort festgelegt hat. Ihr Mädchen, so viel steht zumindest schon einmal fest, soll Ende Februar zur Welt kommen. Doch die wichtige Frage ist nur: wo? "Madeleine lebt ja seit vielen Monaten mit Chris in New York. Sie arbeitet da, sie ist da komplett unerkannt und sie überlegt sich 'Warum soll ich die kleine Prinzessin nicht in New York zur Welt bringen?'. Das gefällt den Schweden natürlich nicht so ganz. Sie hätten lieber, wenn das Kind in Schweden geboren wird", so Begasse weiter.

Madeleine scheint schon seit Jahren ein Leben abseits der royalen Pflichten zu bevorzugen. "Sie sagt ganz deutlich: 'In der Thronfolge werde ich sicherlich nicht berücksichtigt. Warum soll ich dann nicht ein Leben in den USA führen. Ein Leben an der Seite des Mannes, den ich liebe.‘"

Und dort hat Madeleine auch, soviel sei zu ihrer Verteidigung angemerkt, alle Hände voll zu tun. Schließlich engagiert sie sich dort fleißig für die Charity-Organisation ihrer Mutter. Außerdem wird das Reisen für Madeleine mit jeder Schwangerschaftswoche immer anstrengender - das Pendeln zwischen New York und Schweden damit immer beschwerlicher.

Aber die 31-Jährige weiß ganz genau, wie sie ihre Schweden wieder versöhnlicher stimmen kann: Hauptsache sie bringt ihr erstes Baby in der royalen Heimat zur Welt. Denn das wünscht sich das schwedische Volk am meisten. Vielleicht drücken sie dann auch hier und da mal ganz stark ein Auge zu, wenn Madeleine in Zukunft bei der einen oder anderen Veranstaltung mit Abwesenheit glänzt.

Bildquelle: dpa

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