Prinzessin Mabel kehrt an den Unglücksort von Prinz Friso zurück

Prinzessin Mabel: Zurück am Unglücksort
Vor zwei Jahren wurde ihr Mann Prinz Friso hier unter einer Lawine begraben © REUTERS, MICHAELA REHLE

"Es geht auch darum, wieder Normalität herzustellen"

Dieser Gang muss Prinzessin Mabel unfassbar schwer gefallen sein. Denn genau zwei Jahre nachdem ihr Ehemann Prinz Friso im österreichischen Lech bei einem Lawinenunfall verunglückte, kehrt die 45-Jährige jetzt dorthin zurück. An den Ort, der ihr Leben für immer veränderte.

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Tapfer lächeln Prinzessin Mabel, ihre beiden Töchter Luana (7) und Zaria (8), sowie die restliche niederländische Königsfamilie in die Kameras der Fotografen. Dabei ist ihnen wahrscheinlich gar nicht zum Lachen zumute: Gerade einmal zweihundert Meter von ihnen entfernt wurde Prinz Friso vor zwei Jahren unter einer Lawine begraben. Nach 18 Monaten im Koma verstarb der 44-Jährige schließlich am 12. August 2013.

Aber sind solche fröhlichen Aufnahmen wirklich das richtige Rezept gegen die Trauer? Der niederländische Journalist Rob Savelberg hat darauf eine eindeutige Antwort: „Natürlich muss das schmerzen, aber es geht auch um Wiedergutmachung. Ihre Kinder sind dabei und so zu tun als wäre nichts passiert, das wäre blöd. Es geht auch darum, wieder Normalität herzustellen und dazu gehört auch, dass die gesamte Familie wieder dort ist und sich für die Kinder möglichst wenig verändert“, so Savelberg im Interview mit RTL.

Prinzessin Mabel: Zurück am Unglücksort
Jedes Jahr verbringt die niederländische Königsfamilie in Lech ihren Winterurlaub © imago/Hollandse Hoogte, imago stock&people

Bereits seit 1959 verbringt die Königsfamilie in Lech ihren Winterurlaub. Und obwohl dieser Ort wohl für immer mit den traurigen Erinnerungen an den Unfall des Prinzen verbunden sein wird, brechen die Royals nicht mit ihrer Tradition. Im Gegenteil: Es scheint, als wollen Prinzessin Mabel und ihre Familie endlich wieder nach vorne blicken. Denn auch, wenn Mabel an diesem Tag als Einzige einen schwarzen Skianzug trägt, lächelt sie: „Vielleicht war es ein schöner Moment mit der übrigen Familie und den Kindern. Sie kann natürlich nicht den ganzen Tag, über Wochen, Monate oder Jahre immer nur trauern. Das Leben muss weitergehen und alleine schon für die Kinder muss sie jetzt die starke Mutter sein, die zeigt: wir dürfen auch genießen“, so Rob Savelberg weiter.

Keiner weiß, was für Gefühle Prinzessin Mabel hinter ihrer dunklen Sonnenbrille wirklich verbirgt. Das niederländische Königshaus hat die Presse jedenfalls darum gebeten, sie den Rest des Urlaubs in Ruhe zu lassen.

Bildquelle: Reuters, imago

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