Prinz William und Herzogin Catherine: Was steckt hinter den frühen Baby-News?

William und Catherine: Warum die frühen Baby-News? Die Herzogin befindet sich noch in der kritischen Phase ihrer Schwangerschaft

Von Ann-Christin Gebhardt

Was für eine tolle Nachricht. Prinz William und Herzogin Catherine erwarten ihr zweites Kind. Als der britische Palast die News offiziell verkündete, war aber nicht nur die Freude über den royalen Nachwuchs groß, sondern auch die Überraschung. Denn Kate ist gerade einmal in der achten Woche, also noch nicht über die kritische Phase ihrer Schwangerschaft hinaus. Ungewöhnlich! Was steckt also dahinter? Wirklich nur Kates Morgenübelkeit oder sind die Baby-News zu diesem Zeitpunkt vielleicht sogar ein ausgeklügelter PR-Schachzug?

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Drei Monate – so lange warten die Promis normalerweise ab, bis sie ihre freudige Kunde in die Klatsch-und-Tratsch-Welt hinausposaunen. Die britischen Royals hingegen haben nur zwei Monate gewartet. Es kommt Ihnen vor wie ein Déjà-vu? Stimmt. Denn bereits bei Catherines erster Schwangerschaft erfuhr die Welt noch in der kritischen Phase, dass Baby George auf dem Weg ist. Damals ließ es sich allerdings auch nicht mehr verhindern, schließlich hat die ganze Welt mitbekommen, wie die Herzogin wegen schlimmer Übelkeit ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Und auch dieses Mal muss die unangenehme Schwangerschaftsübelkeit als Grund herhalten. Angeblich, weil die 32-Jährige in der nächsten Zeit keine Termine mehr wahrnehmen könne. Und um unnötiges Rätselraten um ein zweites Baby zu vermeiden, habe sich der Palast entschieden, auf Angriff zu setzen und eben gleich mit der Nachricht rauszurücken. Klingt soweit plausibel, oder?

Wäre da nur nicht der Umstand, dass genau zehn Tage später das Referendum über die schottische Unabhängigkeit ansteht. Und wie es der Zufall so will, kommt die britische Monarchie dabei gar nicht gut weg. Nur zwei Tage vor den Baby-News bestätigte eine Umfrage nämlich, dass die Luft für Elisabeth, Charles und Co. langsam ganz schön dünn wird. Die Schotten wollen endlich ihre Unabhängigkeit und laut Umfragen sieht es auch ganz nach einem Sieg für die Separatisten aus. Tja, das hat die gute Queen wohl in ihren royalsten Träumen nicht kommen sehen.

Wie gut, dass die Bemühungen von Prinz William und Herzogin Catherine ihre Familie um ein weiteres Mitglied zu erweitern, nur 14 Monate nach der Geburt von Baby George schon Früchte tragen. Immerhin gehören die beiden zu den beliebtesten Mitgliedern des Königs-Clans und könnten dank Baby Nummer zwei die Schotten noch einmal umstimmen.

Auffallend war auch, dass Alex Salmond, Chef der ‚Scottish National Party‘ (hat nur im weitesten Sinne etwas mit einer Party zu tun. Eigentlich handelt es sich dabei um eine separatistische, linksliberale Partei in Schottland ;-) ) einer der ersten Gratulanten war. Als hätte er die Gefahr gewittert, sprach er die werdenden Zweifach-Eltern mit ihrem schottischen Titel an und schrieb bei Twitter: „Glückwünsche und beste Wünsche für den Herzog und die Herzogin von Strathearn.“

Ob nun PR oder nicht - die Hauptsache ist doch, dass es George oder Georgina 2.0 gut geht und Herzogin Catherine sich bald von ihrem schwachen Magen erholt. Alles Weitere klärt sich dann Mitte September, wenn die Schotten pro oder contra Englands Aushängeschild abgestimmt haben.

Bildquelle: dpa

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