Prinz William und Herzogin Catherine in Neuseeland, aber Maori-König Tuheitia will sie nicht sehen

Herzogin Catherine und Prinz William
Herzogin Catherine und Prinz William sind unerwünscht © dpa, John Stillwell

Herzogin Catherine und Prinz William sind unerwünscht

Wenn Prinz William und Herzogin Catherine ihren Besuch ankündigen, steht die Welt normalerweise Kopf. Doch jetzt machte das Paar mal eine ganz neue Erfahrung, als es um die Planung ihren Besuchs in Australien und Neuseeland im April ging. Eigentlich sollten die beiden die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, besuchen und dort an einer traditionellen Zeremonie teilnehmen. Doch daraus wird wohl nichts, denn Tuheitia, König der Maori verweigert ein Treffen mit dem Kronprinzenpaar.

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Warum er auf einen Besuch verzichtet, erklärte er in einem offiziellen Schreiben an das britische Königshaus. Demnach seien die eingeplanten 90 Minuten Besuchszeit viel zu kurz, um Prinz William gebührend empfangen zu können.

Auch sagte er, dass der König und sein Volk keine "Karnevalsattraktion" seien, die auf Abruf bereitstünden. Außerdem bestehe die Gefahr, dass die Bräuche der Maori durch den Zeitplan komplett durcheinander gebracht werden würden. Er beschimpfte er die für die Reiseplanung zuständigen Beamten als "gesichtslose Bürokraten" denn Tuheitia hatte den Wunsch geäußert, den Besuch mit Prinz William und Catherine persönlich zu planen.

Maori-König Tuheitia will William und Catherine nicht sehen
90 Minuten Besuchszeit sind Maori-König Tuheitia zu kurz © picture-alliance/ dpa, Nzpa

Seine Argumente kann selbst der neuseeländische Premierminister John Key nicht nachvollziehen, wie er im Interview mit dem TV-Sender TV3 mitteilte: "Das ist sehr enttäuschend. Aber es war das Volk von König Tuheitia, das gesagt hat, 90 Minuten seien nicht lang genug. Wenn Sie sich das Programm angucken – da sind sehr wenige Orte, wo das Paar eine Stunde verbringt, geschweige denn 90 Minuten."

Prinz William und Catherine werden sich ihre Reise davon aber kaum verderben lassen. Schließlich ist es auch für den kleinen Prinz George die erste große Reise.

Bilderquelle: dpa

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