Prinz Harrys offenes Interview über seine Nacktaffäre und das Töten als Soldat

Prinz Harry im ganz offenen Interview Prinz Harry spricht in einem offenen Inerview über Familiennachwuchs, seine Nacktaffäre und das Töten als Soldat

"Ich kann's kaum erwarten, Onkel zu werden!" Prinz Harry hat jetzt das wohl offenste Interview seines Lebens gegeben. Erstmals äußert sich der 28-Jährige auch zu seinem Nacktskandal von Las Vegas im Sommer 2012 und bestätigt, dass er schon mal einen Menschen getötet hat.

— ANZEIGE —

In dem Interview mit dem britischen Sender BBC in Afghanistan erzählt der Prinz, wie stolz er ist, endlich Onkel zu werden: "Es ist Zeit und ich kann es gar nicht erwarten, Onkel zu werden. Ich finde es unfair, dass die Medien sie gezwungen haben, das so schnell publik zu machen. (...) Aber ich hoffe nur, dass Catherine genug Privatsphäre haben wird, um das Mutterwerden zu genießen."

Ein Seitenhieb auf die Medien, mit denen der Party-Prinz seit jeher auf Kriegsfuß steht. Im Sommer der Skandal von Las Vegas: Der Prinz wurde nackt in einem Hotelzimmer und in Feierlaune am Pool geknipst, natürlich sorgten die Bilder weltweit für Aufregung. Harry reagiert mit einer Mischung aus Entschuldigung und Anschuldigung: "Ich habe vermutlich mich, meine Familie und andere Leute bloßgestellt. Aber: Das war meine Privatsache! (...) Ich habe einfach vor Afghanistan noch mal Dampf abgelassen. Die Zeitungen wussten davon. Ich finde, wie sich mich behandelt haben, inakzeptabel."

Prinz Harry machte mit diesen Nacktbildern Schlagzeilen Prinz Harry landete mit diesen Nacktbildern weltweit in den Schlagzeilen

Und dass Harrys Job als Hubschrauber-Pilot im Kriegsgebiet tatsächlich heikel war, wird auch während des Interviews deutlich. "Ein Leben nehmen, um eines zu retten - darum dreht es sich hier. Wenn da Leute sind, die unseren Jungs Böses wollen, dann nehmen wir sie aus dem Spiel!" Und plötzlich geht der Alarm los - Harry bricht das Interview ab und rennt los. Das gehört zum Soldatenjob wohl dazu. Inzwischen ist Harry wieder zurück in England.

Bilderquelle: dpa

Artikel kommentieren
comments powered by Disqus
— ANZEIGE —