Prinz Harry: Vom Party-King zum Schmuse-Prinzen

Prinz Harry sich ganz schön verändert im Laufe der Zeit.
Prinz Harry vertritt das britische Königshaus mittlerweile seriös und engagiert. © Getty Images, WPA Pool

Er kuschelt mit Nashörnern, plaudert mit der First Lady der USA und scheut sich nicht, vor laufenden Kameras Emotionen zu zeigen: Prinz Harry (31) zeigt sich neuerdings von seiner besten Seite. Als die US-Soldatin Kirstie Ennis (24), die 2012 bei einem Einsatz in Afghanistan ein Bein verlor, ihm am Sonntag die Erkennungsmarke eines gefallenen Kameraden schenkte, kämpfte er gar mit den Tränen. Ist das wirklich der gleiche Prinz Harry, der einst mit Nazi-Armbändern empörte und mit Frauengeschichten in der Klatschpresse landete?

Seine erstaunliche Wandlung

 

Dirty Harry

 

Denn noch vor wenigen Jahren landete Harry aufgrund ganz anderer Geschichten in den Medien. Während sein Bruder William (33) schon früh als der verantwortungsvollere Spross von Prinz Charles (66) und Diana (1961 - 1997) galt, fiel der trinkfeste Harry mit einem eher liederlichen Lebensstil auf. Wie viele von den zahlreichen Frauengeschichten ihm lediglich von der Klatschpresse angedichtet wurden und welche davon tatsächlich stattgefunden haben, bleibt sein Geheimnis. Dass Harry eine Party nur ungern ausließ, lässt sich allerdings nicht leugnen.

Was wohl nicht weiter schlimm wäre, wäre er nicht des Öfteren mit prekären Bildern in den Medien gelandet. Beinahe legendär ist die Schlagzeile, die nach einer Party im Jahr 2005 die Runde machte: Harry wurde von Fotografen im Militärhemd und einer Hakenkreuz-Armbinde abgelichtet. Ganz zu schweigen von den Bildern seines nackten Allerwertesten nach einer Runde Strip-Billard in Las Vegas.

 

Auf Kuschelkurs

 

Und heute? Da glänzt Harry mit tatkräftigem Einsatz für wohltätige Zwecke. Seit dem Ende seiner zehnjährigen Militär-Karriere widmet er sich der Arbeit mit Kriegsveteranen und ist unter anderem Schirmherr der Invictus Games und der Organisation 'Walking With The Wounded'. Im Rahmen derer lernte er am Sonntag Ennis (24) kennen - der Kensington Palace teilte auf Twitter ein Foto ihrer innigen Umarmung.

Ebenso liebevoll geht er mit Tieren um. Der Natur- und Artenschutz ist eine weitere Herzensangelegenheit des Prinzen. Hierfür verbrachte er in diesem Jahr drei Monate im Süden Afrikas und unterstützte die Park-Ranger bei ihrem Kampf gegen Wilderer. Nach dem Besuch einer Wildtierauffang-Station, wo Harry verwaiste Nashörner mit der Flasche fütterte, erzählten Angestellte 'Mail Online', der Prinz habe sich "extrem einfühlsam und kompetent" gezeigt.

 

Nächster Schritt: Familie?

 

Statt Skandalfotos verbreiten sich nun also Bilder, wie Harry emotionale Umarmungen mit Kriegsverwundeten austauscht oder gefährdete Tierarten aufpäppelt. Wird aus dem einstigen Party-Prinzen doch noch ein Schwiegermutter-Liebling wie William, der zusammen mit seiner Frau Catherine (33) mittlerweile zwei Kinder hat?

'Sky News' verriet Harry vor wenigen Monaten, er würde sehr gerne einmal Kinder haben. Doch allzu bald wird aus einer weiteren royalen Bilderbuchfamilie wohl nichts werden. Auf eine Frage von 'ITV News', ob er nun sesshaft werden würde, sagte er: "Nein. Es gibt davor noch viele Dinge zu erledigen." Man darf getrost davon ausgehen, dass diese Dinge für positive Schlagzeilen statt für Skandale sorgen werden.

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