Prinz Daniel: So macht er anderen Nieren-Patienten wieder Mut

Prinz Daniel von Schweden wurde die Niere seines Vaters transplantiert.
Prinz Daniel von Schweden hat seit 2009 eine Niere seines Vaters. © dpa, Britta Pedersen

Prinz Daniel zu Besuch im Krankenhaus, in dem ihm eine Niere transplantiert wurde

Es ist noch nicht lange her, da wurde ihm im Stockholmer Karolinska-Krankenhaus ein neues Leben geschenkt. Seit seiner Geburt litt der 41-Jährige unter einer eingeschränkten Nierenfunktion. Jahrelang musste er mehrmals in der Woche zur Dialyse, bis er 2009 eine Spenderniere von seinem Vater Olle Westling bekam. Jetzt besuchte Prinz Daniel die Klinik traf den Arzt, der ihn damals operiert hat - und auf Patienten, die nun auch, genau wie er mit einer neuen Niere leben. "Es ist schön, dass ich hier herkommen und anderen Patienten Mut machen kann, ihnen zeigen kann, wie gut alles werden kann."

Er selbst hat den Eingriff damals gut überstanden. „Natürlich braucht es seine Zeit, bis man wieder anfangen kann zu trainieren, aber heute trainiere ich ganz normal und hatte in den letzten fünf Jahren überhaupt keine Probleme, was mich selbst überrascht“, erzählte er im Interview mit dem TV-Sender 'TV 4'.

Zuletzt hatte es immer wieder Gerüchte gegeben, es ginge ihm gesundheitlich schlecht. Bilder hatten ihn blass und mit großen Augenringen gezeigt. Doch bei dem Klinikbesuch wirkte er glücklich und fit. "Ich fühle mich heute völlig gesund, stark und glücklich. Wenn ich etwas Positives mache, dann sagt mein Vater immer, das ist nur dank ihm und seiner Niere passiert."

Für Daniel steht fest: nach seinem Tod spendet er nach Möglichkeit all seine Organe, um Leben zu retten, so wie sein Vater ihm seines gerettet hat. "Wenn ich sterbe, kann ich die Leben von sieben Menschen retten, wenn ich zwei Nieren hätte, sogar acht." Jeder müsste sich die Frage stellen, ob er im Notfall selbst gerne ein Organ gespendet bekommen würde. "Dann müssen wir aber auch gewillt sein, unsere zu spenden."

Bilderquelle. dpa

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