Prinz Charles bekommt Besuch von der Polizei

Prinz Charles bekommt Besuch von der Polizei
Diana-Fall bringt Stein ins Rollen: Prinz Charles von Polizei befragt © picture alliance / dpa, Franziska Kraufmann

War Dianas Tod etwa ein Mordanschlag?

Die neuen Hinweise im Fall der 1997 verstorbenen Prinzessin Diana, die angeblich belegen sollen, dass die 'Königin der Herzen' durch einen Mordanschlag gestorben sei, haben einen Stein ins Rollen gebracht und führen nun erstmals direkt zum britischen Königshaus. Wie die 'Daily Express' berichtet, soll die Polizei jetzt sogar Kontakt zu Prinz Charles aufgenommen haben. Dabei seien sie mit ihren Ermittlungen "einen Schritt weitergekommen", heißt es.

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Ausgelöst wurden die neuen Untersuchungen Mitte August durch einen zufällig aufgetauchten Brief von 2011. Dieser wurde von den Eltern einer Frau verfasst, die mit einem SAS-Mitglied verheiratet war. Er soll ihr während seiner Zeit bei der britischen Armee anvertraut haben, dass Dianas Tod kein tragischer Unfall war, sondern ein Mordanschlag - arrangiert von der Spezialeinheit der britischen Armee.

Prinz Charles und Diana vor dem Buckingham Palace.
Prinz Charles und Lady Diana gaben nach elf Jahren Ehe 1992 offiziell ihre Trennung bekannt. © dpa, EPA

Neben Prinz Charles wurde der britischen Zeitung zufolge auch Mohamed Al Fayed, ehemaliger Besitzer des berühmten Warenhauses Harrods und Vater des ebenfalls am 31. August 1997 verstorbenen Dodi Al Fayed, befragt. Er hatte seit dem tragischen Tod der beiden um die Aufklärung des Falles gekämpft. Er ist sich sicher, dass sein Sohn und die Prinzessin ermordet wurden und kämpft nun darum, dass der Fall vor Gericht neu aufgerollt wird.

Auch Richter Scott Baker, der bereits 2008 in dem Todesfall von Prinzessin Diana und Dodi Al Fayed in Paris über eine Untersuchung entschied, wurde im Zuge der neuen Hinweise befragt.

Öffentlich haben sich bislang weder das britische Königshaus, noch Mohamed Al Fayed zu den brisanten Vorwürfen geäußert. Allerdings, so berichtet der 'Daily Express', befürchten Bekannte aus dem Umfeld von Dodis Familie, dass die Behauptungen "unter den Teppich gekehrt werden" und ohne vollständige Überprüfung abgewiesen werden könnten.

Bildquelle: dpa

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