Prince Kay One: Keinen Hass mehr im Herzen

Prince Kay One
Prince Kay One © coverme.com

Prince Kay One (29) arbeitet lieber an seiner Karriere, als sich mit negativen Kommentaren zu beschäftigen.

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Trotzdem immer Bad Boy

Der Musiker ('Herz aus Stein') wird ab heute als Jury-Mitglied der elften Staffel von 'Deutschland sucht den Superstar' neben Pop-Titan Dieter Bohlen (59, 'Win the Race'), Schlager-Königin Marianne Rosenberg (58, 'Er gehört zu mir') und Sängerin Mieze Katz (34, 'Tanz der Moleküle') im Fernsehen zu sehen sein - Rapper-Kollegen aus der Szene finden den neuen Casting-Job des Künstlers aber gar nicht cool. Der selbst sieht's gelassen: "Ich will mich nicht reinwaschen oder so. Einen labern von: Kay ist jetzt älter und klüger. Es ist einfach so: Ich habe nicht mehr diesen Hass im Herzen. Schweigen ist manchmal wirklich Gold", so der einstige Kumpel von Bushido (35, 'Alles wird gut') im Interview mit 'Bild.de'. Wer sich über ihn lustig machen wolle, sollte erst einmal selbst erfolgreich werden: "Ich war mit meinem Album auf Platz eins, ich habe weit über eine Million Fans bei Facebook. Ich verbringe meine Zeit damit, an meinem Erfolg zu arbeiten. Ich muss mich nicht an anderen abarbeiten." Sein Image werde er jetzt aber nicht von Grund auf ändern. "Ich bleibe immer Bad Boy", betonte Prince Kay One, "aber einer mit Charme. Weißt du, früher habe ich immer als Erster die Fresse aufgerissen. Heute mache ich das nicht mehr."

Heute hält er lieber nach neuen Talenten Ausschau. Einen Masterplan habe der Rapper für 'DSDS' auch schon und sucht ein Ebenbild von einem sehr bekannten kanadischen Superstar. "Ich tendiere zu einem Mann. Ich hätte gern einen deutschen Justin Bieber. Und ich glaube, ohne zu viel zu verraten - das könnte auch klappen."

Was lange ausblieb, war bei Prince Kay One der Erfolg. Früher lebte er von Hartz IV, Kindergeld und war eher beim Arbeitsamt als im Tonstudio anzutreffen - dafür schämte er sich. "Ich bin extra früh hingegangen, um niemandem zu begegnen", so der Rapper im 'Bravo'-Interview. Auch der Umzug vom Bodensee nach Köln änderte nichts an seiner finanziellen Misere. "Ich musste von nur 150 Euro Kindergeld leben - in der Wohnung von 'nem Kumpel, eine richtige Crackbude!" Der Musiker bettelte sogar nach Essen und Zigaretten auf der Straße: "Ich hab mir die ganze Zeit überlegt: 'Wie werde ich Dealer, wo könnte ich einbrechen?' Ein paar kleinkriminelle Dinger hab ich wirklich abgezogen, aber ich verrate lieber nicht, was ..."

Lieber will Prince Kay One jetzt einen guten Job als Juror hinlegen.

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