Prince: Gefälschte Medikamente werfen neue Rätsel über seinen Tod auf

Prince: Tod gibt neue Rätsel auf
Prince: Tod gibt neue Rätsel auf © Reuters, OLIVIA HARRIS

Prince (†57) hatte vermutlich wenig Ahnung über die Medikamente, die er nahm. 

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Gefälschte Pillen gefunden

Am 21. April war der Weltstar ('Purple Rain') tot in seinem Haus in Chanhassen, Minnesota gefunden worden, wenig später stellten die Gerichtsmediziner fest, dass er an einer Überdosis des Schmerzmittels Fentanyl gestorben war. Die Substanz ist 50 Mal stärker Heroin und wird gerade in den USA für unzählige versehentliche Überdosis-Tode verantwortlich gemacht. Häufig mischen Fälscher Fentanyl in gängige Medikamente, sodass sich diejenigen, die sie nehmen, gar nicht bewusst sind, welchen Wirkstoff sie gerade schlucken.

Könnte es so auch bei Prince gewesen sein? Die Nachrichtenagentur AP will am Sonntag [21. August] aus Ermittlerkreisen erfahren haben, dass im Haus der verstorbenen Musiklegende mehrere Pillendosen mit gefälschten Medikamenten gefunden wurden. Darunter sollen sich Aspirin und Vitamin-C-Pillen befunden haben, in denen Fentanyl nachgewiesen werden konnte. Eine Dose sollte laut Aufschrift Paracetamol und das Schmerzmittel Hydrocodon enthalten, auch darin wurde aber Fentanyl gefunden.

Aus den medizinischen Berichten soll hervorgehen, dass Prince zum Zeitpunkt seines Todes keine Rezepte für die Medikamente, die er eingenommen hat, gehabt haben soll. Wie es scheint, war dieser Aspekt seines Lebens außer Kontrolle geraten.

Cover Media

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