Prince: Die Polizei schließt einen Selbstmord aus

Prince im Mai 2014
Prince: Ein Ausnahmekünstler, der sein Privatleben stets unter Verschluss hielt. © WENN.com, WAAA/ZDS

Prince Leichnam wurde seiner Familie übergeben

Der plötzliche Tod von Musik-Ikone Prince stellt die Ermittler weiterhin vor Rätsel. Auch die Obduktion des am 21. April verstorbenen Ausnahmekünstlers habe in Sachen Todesursache noch keine klaren Erkenntnisse gebracht. Wie die Polizei des US-Bundesstaats Minnesota in ihrem Bericht mitteilte, habe der Leichnam des 57-Jährigen keine Spuren einer Verletzung aufgewiesen. Die Ermittler schließen einen Selbstmord daher aus, hieß es auf einer Presse-Konferenz. Prince war leblos in einem Fahrstuhl auf seinem Anwesen Paisley Park gefunden worden.

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Das Ergebnis der vierstündigen Autopsie, die ein Tag nach dem Tod durchgeführt wurde, wird erst in Wochen erwartet. Die Frage, ob Prince Medikamente eingenommen habe - wie von einigen Medien spekuliert - könne man zu diesem Zeitpunkt noch nicht beantworten. Nach der Untersuchung wurde die Leiche des Musiker seiner Familie übergeben. Prince habe sein Privatleben stets unter Verschluss gehalten, auch die Ermittler wollten nun seine Privatsphäre und seine Würde weiter respektieren.

Nur sechs Tage vor seinem Tod wurde Prince in einem Krankenhaus im Bundesstaat Illinois behandelt. Sein Privatjet musste nach einem Konzert in Atlanta sogar notlanden. Ersten Medienberichten zufolge wurde der 57-Jährige wegen Grippesymptomen eingeliefert und bereits drei Stunden später wieder entlassen. Das Portal 'TMZ' will allerdings erfahren haben, es habe sich nicht um eine Grippe gehandelt, sondern um eine Überdosis eines starken Schmerzmittels, das der Sänger wegen eines Problems an seiner Hüfte eingenommen habe. Dem Sänger soll im Krankenhaus in Moline ein sogenannter 'Save Shot' verabreicht wurde – ein Mittel, das normalerweise bei einer Überdosis an Opiaten gegeben wird.

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