Playboy-Bunny erzählt von "Schenkelspreizern" und Selbstmordgedanken

Playboy-Bunny erzählt von "Schenkelspreizern" und Selbstmordgedanken
Holly Madison mit ihrem heutigen Ehemann Pasquale Rotella © Alexandra Wyman/Invision/AP

Nach außen hin ist das Leben in der Playboy-Villa ein Traum. Für Holly Madison (35), die mehrere Jahre lang als die Hauptfreundin von Playboy-Gründer Hugh Hefner (89) galt, wurde es allerdings wohl schon bald zum Albtraum. Am 23. Juni erscheint mit "Down the Rabbit Hole: Curious Adventures and Cautionary Tales of a Former Playboy Bunny" ihre Autobiografie. Erste längere Auszüge erzählen nun davon, wie hart diese Zeit offenbar für Madison gewesen sein muss.

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Abrechnung mit Hugh Hefner

Gefangen in einer "verdrehten Welt"

Das Ex-Bunny, das neben "einem Mann der alt genug war um mein Großvater zu sein" schlafen musste, hatte 2002 sogar Selbstmordgedanken, wie das US-Magazin "People" aus den Auszügen berichtet. "Ich muss nur mit meinen Kopf unter Wasser gehen und tief einatmen, dann wäre alles vorbei", habe Madison demnach damals gedacht. Sie habe sich gefragt, ob sie jemand vermissen würde und dass sie sich wegen Depressionen auf einem dunklen Pfad befand. Sie habe sich gefangen in der "verdrehten Welt" von Hugh Hefner gefühlt: "Alle denken das berüchtigte Metalltor war dazu da, um Leute draußen zu halten. Ich fühlte mich aber immer so, als ob es dazu da war, um mich einzusperren."


Das amerikanische Promi-Magazin "Us Weekly" veröffentlichte weitere Auszüge. Demnach habe Hefner Madison bei ihrem ersten Kennenlernen im August 2001 den als Droge missbrauchten Arzneistoff Methaqualon angeboten. Sie wollte die Pillen allerdings nicht nehmen. Gleichgültig habe er ihr Nein abgetan und gesagt: "Normalerweise billige ich keine Drogen, aber weißt Du, in den 70ern haben sie diese Pillen Schenkelspreizer genannt." Trotzdem habe sie die Nacht in der Villa verbracht und sei kurze Zeit später auch dort eingezogen. "Ich möchte heute ,Halt!' schreien und diesen Moment meines Lebens einfrieren. Ich will dieses junge Mädchen packen, sie bis zur Vernunft schütteln und anschreien: ,Was zum Teufel denkst Du nur?'".


Hefner, der Manipulator

Weiter erzählt Madison von allerhand Intrigen und Rivalitäten in der Playboy-Villa. Hinter allem habe Hefner gesteckt: "Ich habe gelernt, dass Hef der Manipulator war und dass er uns gegeneinander ausgespielt hat." Als sie ihn verlassen wollte, hatte er jedoch angeblich schon eine Taktik parat. Holly sollte laut seinem Testament drei Millionen Dollar nach Hefners Ableben bekommen, aber nur, wenn sie noch in der Villa wohne. "Zu der Zeit war das mehr Geld, als ich mir überhaupt jemals vorstellen konnte... ich wollte es aber nicht. Tatsächlich habe ich ihn bemitleidet, dass er soweit sinkt. Es hat mich gekränkt. Hat er wirklich gedacht, dass er mich kaufen könnte?"



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