"Pitch Perfect 2" verbeugt sich vor deutschen Fans

"Pitch Perfect 2" verbeugt sich vor deutschen Fans
Elizabeth Banks bei der diesjährigen Met Gala in New York © Charles Sykes/Invision/AP

Die meisten Fans kennen Elizabeth Banks (41) als die kunterbunte Effie Trinket aus den "Die Tribute von Panem"-Filmen oder als hektische Mutter Sal in der TV-Serie "Modern Family". Jetzt hat die 41-jährige Amerikanerin erstmals die Seite gewechselt und sich als Regisseurin versucht. In der Fortsetzung von "Pitch Perfect" hat sie diesmal das Ruder übernommen und einen soliden zweiten Teil abgeliefert.

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Elizabeth Banks im Interview

Die "Mutter der Bellas", wie Banks liebevoll von ihren Cast-Mitgliedern genannt wird, sprach mit spot on news über die Herausforderung, das Franchise auf eine neue Ebene zu heben und darüber, warum ausgerechnet Deutschland eine ganz besondere Rolle in dem zweiten Teil spielte.


"Kein leichter Job"

"Es war kein leichter Job für mich, da ich natürlich wusste, was für eine riesige Fan-Gemeinde seit dem ersten Film weltweit herangewachsen war. Wir wollten den ersten Film unbedingt toppen", so Banks, die auch diesmal wieder mit einer kleineren Rolle als Kommentatorin bei den A-Capella-Auftritten der "Bellas" dabei ist.


Dennoch war es diesmal "sogar ein bisschen einfacher, tolle Gastauftritte wie zum Beispiel Snoop Dog, Robin Roberts oder die Football-Spieler der Green Bay Packers an Bord zu holen", so Banks. "Snoop zum Beispiel kam auf uns zu, weil seine Tochter ein großer Fan des ersten Films war. Er sagte mir, dass er jetzt - da er im zweiten Film dabei ist - endlich auch mal ein 'cooler Daddy' ist".


Der Mann als Co-Arbeiter

Ob sie eine gute Chefin für ihre Crew war? "Ich bin jeden Tag auf das Set gegangen und habe hart gearbeitet. Gott sei Dank hatte ich mit meinem Ehemann Max Handelman einen guten Produzenten, der mir viele Dinge, wie das Aufstellen von mobilen WC-Kabinen, abgenommen hat. Deshalb würde ich sagen, dass ich eine harte, aber faire Chefin bin", so Banks.


In der Fortsetzung der Komödie, die am 14. Mai in den Kinos anläuft, taucht diesmal sehr prominent eine deutsche A-Capella-Gruppe auf, die selbstredend stereotypische Merkmale mitbringt. Für Banks war die "deutsche Komponente" insofern nicht unwichtig, als "das Original eine enorme Fan-Basis in Deutschland hat. Wir wollten somit unseren deutschen Fans einen Gefallen erweisen", sagt Banks.


Erstmals dabei ist diesmal auch Hollywoods neuer Shooting-Star Hailee Steinfeld. "Sie ist eine tolle Sängerin, deshalb war es echt einfach, sie in die 'Bellas' zu integrieren", so Banks. "Obwohl sie das neue Mädchen in der Gruppe war, wurde sie sofort von allen herzlich aufgenommen. Sie hat die perfekte Mischung aus Charme und Witz in die Gruppe gebracht."

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