Pierre Sanoussi-Bliss: Enttäuscht vom ZDF

Pierre Sanoussi-Bliss
Pierre Sanoussi-Bliss © Cover Media

Pierre Sanoussi-Bliss (52) wird schweren Herzens Abschied von 'Der Alte' nehmen müssen.

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Abschied von 'Der Alte'

Seit 1997 war der Schauspieler ('Zurück auf Los!') als Kriminaloberkommissar Axel Richter in der beliebten ZDF-Krimiserie zu sehen, doch nun hat ihm der Sender - so wie auch seinem Kollegen Markus Böttcher (50) - den Laufpass gegeben. Dies gab Pierre in einem Facebook-Video bekannt, in dem er zudem seiner Enttäuschung über diese Entscheidung Luft machte.

"Wir wurden gestern nach München zitiert und uns wurde eröffnet, dass im November Schluss ist", sagte der Darsteller in dem Video, das er am Donnerstagabend veröffentlichte.

Doch warum der Rauswurf? Laut Pierre möchte das ZDF die Serie von nun an mit jüngeren Schauspielern besetzen. Dafür hat der Star allerdings wenig Verständnis: "Da frage ich mich ein bisschen, welchen Sinn es macht, bei 'Der Alte' junge Kommissare zu haben", gab der gebürtige Berliner zu bedenken.

'Der Alte' läuft in 107 Ländern und Pierre bekomme Fanpost aus aller Welt. "Never change a winning team", zitierte er das bekannte englische Motto, doch diese Ansicht scheint der Sender nicht zu teilen. Diesem wirft er vor, im Verjüngungswahn zu stecken. "Jung sein hat scheinbar etwas mit Qualität zu tun", meinte der TV-Ermittler sichtlich zynisch.

Die Unterstützung seiner Fans hat Pierre Sanoussi-Bliss jedenfalls - sogar die jüngeren Anhänger stimmen seiner Beschwerde zu und schrieben munter kritische Kommentare unter seinen Facebook-Clip. Ein User meinte beispielsweise: "Ich bin noch relativ jung und ich liebe die Serie so wie sie ist, ich finde nicht, dass man euch durch jüngere ersetzen sollte! Das, was ihr da rüberbringt an Charakterdarstellung, kann doch ein junger Schauspieler ohne oder nur mit wenig Schauspielerfahrung gar nicht." Ein weiterer Fan witzelte: "Ich möchte kein Frischfleisch - zumindest nicht beim 'Alten' …" In einem anderen Kommentar hieß es frustriert: "Was dem Publikum gefällt, entscheidet am seltensten das Publikum."

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