Philip Seymour Hoffman: Seit Monaten keine AA-Meetings

Philip Seymour Hoffman
Philip Seymour Hoffman © Cover Media

Philip Seymour Hoffman (†46) zeigte erste Anzeichen eines Rückfalls, als er nicht mehr zu den Treffen seiner Leidensgenossen erschien.

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Anzeichen für den Rückfall

Der Schauspieler ('Saiten des Lebens') besuchte früher regelmäßig Meetings der Anonymen Alkoholiker sowie der Anonymen Drogenabhängigen. Doch vor zwei Monaten brach er die selbstorganisierte Therapie ab.

Eddie Donohoe, einer der Teilnehmer, sprach mit 'Fox411 News' über den Hollywoodstar und deutete seine Abwesenheit als erstes Anzeichen für einen Rückfall: "Normalerweise kommen die Leute nicht mehr, wenn sie wieder dabei sind, weil die anderen sehen, wenn sie high sind."

Als er noch regelmäßig zu den wichtigen Treffen ging, zählte er zu den aktiven Teilnehmern: Er sprach von sich und seinen Problemen und war sehr beliebt. "Er war einer von den Regelmäßigen", betonte Donohoe. "Er war gut gekleidet und höflich und sehr freundlich mit den Menschen. Die Leute scharten sich um ihn, er hatte seine eigene Clique. Er sprach viel, er teilte seine Geschichte. Er hob manchmal einfach die Hand und erzählte, was ihn an diesem Tag bewegte." Doch plötzlich erschien Philip Seymour Hoffman nicht mehr zu den Treffen. "Das letzte Mal habe ich ihn vor ein paar Monaten gesehen", bestätigte der Insider und betonte: "Jeder war traurig, von seinem Tod zu erfahren."

Im letzten Jahr noch hatte sich Philip Seymour Hoffman freiwillig in eine Klinik einweisen lassen, weil er fürchtete, nach 23 Jahren Abstinenz wieder rückfällig zu werden. Am Sonntag wurde er dann tot in seinem New Yorker Appartement aufgefunden. Berichten zufolge starb er an einer Heroinüberdosis, laut 'ABC News' steckte die Drogennadel noch in seinem Arm.

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