Phil Rudd: Nicht genug Beweise

Phil Rudd
Phil Rudd © Cover Media

Phil Rudd (50) muss nun doch nicht wegen eines angeblichen Auftragsmordes vor Gericht.

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für angeblichen Auftragsmord

Am 6. November wurde der AC/DC-Schlagzeuger festgenommen und in seiner Heimatstadt Tauranga in Neuseeland vor Gericht gebracht: Der Anklage zufolge soll er einen Auftragsmörder engagiert haben, der zwei Menschen umbringen sollte. Dieser Vorwurf ist nun offiziell vom Tisch: Ankläger Greg Hollister-Jones gab bekannt, dass de Beweislage gegen den gebürtigen Australier nicht ausreiche. In einem Statement, das 'USA Today' vorliegt, sagte der Rechtsvertreter: "Die Unterlagen wurden heute durchgesehen. Ich habe die Entscheidung getroffen, dass die Anklage wegen versuchten Auftragsmordes aus Mangel an Beweisen fallengelassen wird."

Damit kann Rudd schon einmal aufatmen. Zwei der drei ursprünglichen Anklagepunkte aber bleiben bestehen: Er soll Morddrohungen ausgesprochen und Kannabis sowie Amphetamine besessen haben.

Rudds Anwalt Paul Mabey äußerte sich ebenfalls zu dem Verfahren und bemängelte, dass die Polizei und die Staatsanwaltschaft seinen Mandanten zu unrecht in mehreren Punkten angeklagt hätten, ohne im Vorfeld die Beweise zu sichten. "Der Vorwurf des versuchten Auftragsmordes hätte nie erhoben werden dürfen", erklärte der Advokat und betonte, das Image seines Mandanten hätte durch diesen Fehler schweren Schaden genommen.

Seit dem Aufkommen des Skandals hat sich Phil Rudd nicht persönlich zu den Vorwürfen geäußert, er erschien zwar vor Gericht, sagte aber kein Wort.

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