Peter Plate kämpft gerne

Peter Plate
Peter Plate © Cover Media

Peter Plate (47) mag es lieber, für eine Sache zu kämpfen, anstatt die Früchte dieses Kampfes zu ernten.

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Oben zu sein ist langweilig

Der Musiker ('Liebe ist alles') machte seit 1992 als männlicher Teil des Pop-Duos Rosenstolz von sich reden, bevor die Band 2012 eine Pause verkündete. Damals musste er sich ganz neu aufstellen: Er litt an einem Burnout, musste sich beruflich umorientieren. Auch privat tat sich einiges bei Peter und seine langjährige Beziehung ging in die Brüche. Mittlerweile geht es dem Künstler viel besser, er komponierte mit seinen Kollegen und Exfreund Ulf Leo Sommer sowie mit Daniel Faust die Lieder für die neue Musical-Version von 'Romeo und Julia' und schließt auch ein Rosenstolz-Comeback nicht aus - wenn die Zeit reif ist. Generell ist der mehrfache Echo-Preisträger ein Fan von neuen Herausforderungen, wie er im Interview mit dem 'Express' feststellte: "Ich mag das sich nach oben Boxen lieber, als oben zu stehen und mich verteidigen müssen", meinte er und überlegte, dass es für ihn anfing, langweilig zu werden, als sich für Rosenstolz der große Erfolg eingestellt hatte. Heute hat er eine eiserne Regel, um einen Burnout-Rückfall zu vermeiden: "Egal, was zu tun ist, ab 20 Uhr arbeite ich nicht mehr." Das ist für Peter besonders wichtig, da seine "Burnout-Diagnose 'Workaholic'" lautete.

Seine Arbeit an dem Stück 'Romeo und Julia' beförderte den Sänger von der Bühne hinter die Kulissen - etwas was dieser sehr zu schätzen weiß, wie er im Interview mit der 'TAZ' erklärte: "Ich war nie ein Star. Man muss nicht berühmt sein, um ein Star zu sein. Es gibt Menschen, die leuchten, wenn sie einen Raum betreten. Das kennt man doch schon von Familienfesten: Die Tante, die den Laden zusammenhält und eine unglaubliche Wärme ausstrahlt. Das sind Stars. Und das kann man auch nicht lernen."

Aktuell hält sich Peter Plate daher auch weiter im Hintergrund, auch wenn ihn seine Fans sicher gerne mal wieder als Star auf der Bühne sehen würden: Er mischte an den Soundtracks für die Filme 'Coming In' und 'Bibi und Tina' mit.

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