Peter Dinklage: Im Kampf gegen die Klischeerollen

Peter Dinklage auf der Premiere zum Serienstart der 6.Staffel von 'Game of Thrones'
Peter Dinklage - Er ist überzeugter Veganer © picture alliance / Birdie Thomps, Birdie Thompson

Der Werdegang des Serienstars

In seinem ersten Film 'Living in Oblivion' spielte Peter Dinklage einen kleinwüchsigen Schauspieler, der sich über seine klischeebehafteten Rollen beschwert.

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Auch im richtigen Leben hatte Dinklage zu Beginn seiner Karriere damit zu kämpfen, dass ihn Produzenten nur als Zwerg oder Kobold besetzen wollten. Weil Dinklage dies stets ablehnte, musste er sich zunächst lediglich mit kleineren Rollen in Independent-Filmen zufriedengeben. Dazu gehörten beispielsweise 'Human Nature – Die Krone der Schöpfung' von 2001 und '13 Moons' von 2002. Daneben übernahm Dinklage immer wieder Engagements in Theaterstücken.

Ein erster Achtungserfolg gelang ihm durch seine Leistung im Film 'Station Agent' von 2003, in dem er die Hauptrolle spielte. Dafür gewann er eine Auszeichnung bei den 'New York Film Critics Online Awards' sowie bei den 'Satellite Awards' und wurde für einige weitere Preise nominiert. Zwischen 2005 und 2006 spielte Dinklage in der Serie 'Nemesis – Der Angriff' mit und übernahm 2006 eine wiederkehrende Nebenrolle in 'Nip/Tuck'. Seinen ersten Auftritt in einer großen Hollywood-Produktion hatte Dinklage im Jahr 2008 in 'Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia'.

Seinen Durchbruch feierte Dinklage 2011 mit der Verkörperung des Tyrian Lannister in der weltweit erfolgreichen Serie 'Game of Thrones'. Dafür gewann er 2011 einen 'Golden Globe' als 'bester Nebendarsteller in einer Serie'. Zudem wurde er zwischen 2011 und 2015 fünf Mal in Folge für einen 'Emmy' als 'bester Nebendarsteller in einer Serie' nominiert, wobei er den Preis in den Jahren 2011 und 2015 auch gewinnen konnte.

Neben seiner Tätigkeit in der Serie spielte Dinklage auch in Kinofilmen wie 'X-Men: Zukunft ist Vergangenheit' von 2014 und 'Pixels' von 2015 mit.

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