Peter Brix brillierte als "Mutti"

Peter Brix
Peter Brix © Cover Media

Peter Brix (59) tat sich schwer, in seiner Rolle als Transsexueller in High Heels zu laufen.

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in seiner ersten Frauenrolle

Gestern debütierte der Schauspieler ('Großstadtrevier') in dem ZDF-Film 'Wir machen durch bis morgen früh' in einer weiblichen Rolle. Als Transexueller stand der Star erstmals in seiner Karriere in Frauenkleidern und mit Make-up vor der Kamera. "Rudi alias 'Rosa' sollte keine Dragqueen sein und auch nicht zu Charleys Tante werden. Er oder sie ist eine Transsexuelle, in all der Ernsthaftigkeit, die auch ein bisschen komisch sein darf. Ich würde sagen, sie ist eigentlich die ernsthafteste Figur in diesem Film. Diese anrührenden Momente fand ich ganz schön", berichtete der gebürtige Flensburger im 'B.Z.'-Interview über seine Rolle.

Dank seiner Verkleidung habe er sich tatsächlich auch etwas fraulicher gefühlt: "Man bewegt sich in solchen Klamotten ja auch ganz anders. Die Maske war sehr aufwendig und wir mussten einige Perücken probieren, bis wir das Endergebnis gefunden hatten. Ich wollte eine Mutti sein", lachte er. Allerdings bereiteten ihm bei der Kostümierung die Absatzschuhe einige Probleme: "Die Pumps durften nicht zu hoch sein. Ich weiß nicht, wie ihr Frauen darauf laufen könnt", lachte der Star.

Bekannt wurde Brix in einer ganz anderen Rolle: als Polizist Lothar Krüger in 'Großstadtrevier'. Diese Kultrolle spielte er von 1995 und verließ die Serie nach der 23. Staffel. "Es waren 14 Jahre, eine schöne und wichtige Spanne in meinem Leben. Ich habe sehr lange darüber nachgedacht, hatte aber den Eindruck, dass die Zeit um ist. Man muss Raum schaffen für neue Dinge. Das spürt man dann irgendwie", erklärte er auf 'starshoch2.de' über seinen Ausstieg aus der Kultsendung. Und diese "neuen Dinge" - gestern in Form einer Rolle als transsexuelle Rosa - erheitern dann gleich 4,28 Millionen Zuschauer, die die Komödie 'Wir machen durch bis morgen früh' mit Peter Brix auf ZDF verfolgten.

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