Peinliche Panne: Oscars-Webseite veröffentlicht falsche Nominierte

Peinliche Panne: Oscars-Webseite veröffentlicht falsche Nominierte
Für einen Oscar reicht's 2017 nicht - aber der Bart ist beeindruckend: Tom Hanks Anfang Januar auf dem roten Teppich © Featureflash Photo Agency/Shutterstock.com, SpotOn

Ein Herz für Hanks?

Die Jury der Academy hat am Dienstag die Oscar-Nominierten 2017 bekanntgegeben. Ungeachtet der Entscheidung der Experten hatten die Webmaster der Oscars-Homepage aber offenbar ihre eigene Agenda: Wie das "Us Magazine" online berichtet, tauchten unmittelbar nach der Verkündung der Nominierungen auf der offiziellen Webpage des Filmpreises zwei falsche Namen auf der Liste der Oscar-Kandidaten auf.

Anstelle von Ruth Negga (35, "Christina Noble") mischte sich Amy Adams (42) unter die Nominierten für die "Beste Hauptdarstellerin". Tom Hanks (60) fand sich als zusätzlicher Name unter den "Besten Hauptdarstellern". Das kleine pikante Detail: Den Verantwortlichen waren damit nicht etwa Namen aus dem Vorjahr in die Liste gerutscht. Adams und Hanks galten 2017 tatsächlich als Oscar-Anwärter - und wurden den falschen Angaben der Homepage zufolge für ihre aktuellen Filme "Arrival" und "Sully" "nominiert".

"Wir entschuldigen uns bei der Academy"

Adams Nichtnominierung wird sogar als einer der größten "Snubs" - also "Brüskierungen" - der Oscars 2017 gehandelt. Vielleicht waren die Webmaster mit der Entscheidung der Academy einfach nicht d'accord? Aus der Entschuldigung des zuständigen Senders ABC geht die Erklärung leider nicht hervor. "Die von der Academy auf Twitter verkündeten Nominierten sind korrekt", heißt es darin lediglich: "Wir entschuldigen uns bei der Academy, der Presse und den Fans für die entstandene Verwirrung."

Immerhin sind die Redakteure der ABC in guter Gesellschaft. Unvergessen ist schließlich der bislang jüngste - und vielleicht spektakulärste - Fall einer Oscar-Falschinformation: Bei den Oscars 2014 hatte John Travolta auf offener Bühne aus unerfindlichen Gründen eine gewisse "Adele Dazeem" anstelle von Idina Menzel als Gewinnerin in der Kategorie "Bester Filmsong" verkündet.

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