Peer Augustinski: Sein Tod kam plötzlich

Peer Augustinski
Peer Augustinski © Cover Media

Peer Augustinski (†74) verstarb Berichten zufolge plötzlich und friedlich.

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Witwe erinnert sich

Der legendäre Schauspieler und Synchronsprecher ('Das Traumschiff') starb am Freitag, den 3. Oktober im Krankenhaus Köln-Merheim und hinterlässt seine Frau Gisela (71), sowie seine Kinder Olivia (50) und Bernd (41) und zwei Enkel im Alter von sieben und vier Jahren.

Auf Nachfrage von 'Bild am Sonntag' berichtete Gisela vom Todestag ihres geliebten Mannes: "Peer hatte sogar noch gefrühstückt und mit dem Pfleger gescherzt. Als der später wieder in sein Zimmer kam, war Peer für immer eingeschlafen."

2005 hatte der Star einen Schlaganfall erlitten, der ihn halbseitig gelähmt und pflegebedürftig machte. In einem Interview mit der 'Bild'-Zeitung im vergangenen Jahr betonte der Altmeister: "Ich habe mich nie an das neue Leben nach dem Schlaganfall gewöhnt. Mein größter Wunsch ist es, das mit mir alles wieder so wie früher wird."

Der gebürtige Berliner entdeckte schon früh seine Leidenschaft für die Schauspielerei und stand ab 1964 regelmäßig auf Theaterbühnen. 1975 brachte ihn der Regisseur Michael Pfleghar (†58, 'Die Tote von Beverly Hills') zur legendären Sketchshow 'Klimbim', die auch Ingrid Steeger (67) und Elisabeth Volkmann (†70) groß machte. Von 1992 bis 1995 moderierte er die Sat.1-Show 'Mann-o-Mann' und auch in Serien war Augustinski ein gern gesehener Star - er spielte unter anderem in 'Derrick', 'Der Alte' und 'Das Traumschiff' mit.

Der Künstler konnte sogar dann begeistern, wenn er überhaupt nicht zu sehen war: Als Synchronsprecher lieh Peer Augustinski vielen ausländischen Stars seine Stimme, darunter Tim Allen (61, 'Aus dem Dschungel, in den Dschungel') und Jean Reno (66, 'Die Besucher'). Seine berühmteste Synchronrolle war wohl die von Robin Williams (†63, 'Good Morning, Vietnam'), der Amerikaner nahm sich am 11. August das Leben.

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