Paul Walkers Vater klagt gegen Porsche

Paul Walkers Vater klagt gegen Porsche
Paul Walker © Cover Media

Der Vater von Paul Walker (†40) gibt Porsche die Schuld am Tod seines Sohnes.

- Anzeige -

Er will Gerechtigkeit

Der Hollywoodstar ('The Fast and the Furious') starb im November 2013 auf tragische Weise als Beifahrer in einem Autounfall. Sein Freund Roger Rodas fuhr den Wagen, einen Porsche, und prallte in einen Laternenmast aus Beton. Das Fahrzeug ging in Flammen auf und beide Männer kamen bei dem Unfall ums Leben. Zwei Jahre danach ist Pauls Vater William Walker III sicher, dass der Tod seines Sohnes hätte verhindert werden können, wenn das Auto mit besseren Sicherheitsmerkmalen ausgestattet gewesen wäre. Deshalb verklagt er den Automobilhersteller jetzt wegen Fahrlässigkeit und widerrechtlicher Tötung. So habe der Porsche Carrera GT laut der Klage Mechanismen wie ein Stabilitätskontrollsystem, Türverstärkungen und eine Treibstoffleitung, die verhindert, dass der Wagen nach einer Kollision anfängt zu brennen, nicht gehabt.

Auch Pauls Tochter Meadow (16) reichte im September bereits Klage gegen Porsche aufgrund von Entwicklungsfehlern ein, die dazu führten, dass ihr Vater in dem brennenden Auto gefangen war. Letzte Woche wehrte sich der Autohersteller gegen die Vorwürfe und erklärte, dass sich der Schauspieler den Risiken und der Gefahr bewusst gewesen sei.

Dies ließ Meadows Anwalt nicht auf sich sitzen. "Wenn Porsche das Auto so designt hätte, dass es alle angemessenen Sicherheitsmerkmale hat, hätte Paul überlebt, er würde 'Fast and Furious 8' filmen und Meadow Walker hätte noch ihren Vater, den sie vergötterte", ließ er in einem Statement verkünden.

Leider wird keine Klage und kein Geld dieser Welt Paul Walker wieder zurückbringen.

Cover Media

— ANZEIGE —