Paul Walker: Porsche übernimmt keine Verantwortung

Paul Walker: Porsche übernimmt keine Verantwortung
Paul Walker © Cover Media

Paul Walker (†40, 'Fast & Furious') saß am 30. November 2013 als Beifahrer neben seinem Freund Roger Rodas in einem Porsche Carrera GT, als die beiden zunächst gegen einen Laternenmast und daraufhin gegen einen Baum krachten. Der Wagen ging in Flammen auf, beide Insassen kamen ums Leben. Pauls Tochter Meadow reichte im September dieses Jahres Klage gegen Porsche ein, in der sie dem Autobauer Fahrlässigkeit vorwarf. Mängel am Wagen hätten zu dem Unfall und dazu geführt, dass ihr Vater sich nicht aus diesem befreien konnte.

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"Nicht unser Fehler"

Schon im September wehrte sich Porsche gegen die Anschuldigungen, in einem Statement ließ das Unternehmen mitteilen: "Wie wir bereits zuvor erklärten, sind wir sehr traurig, wenn jemand in einem Porsche-Fahrzeug verletzt wird, aber wir glauben, dass der Polizeibericht in diesem Fall ganz klar zeigt, dass dieser tragische Unfall durch rücksichtsloses Fahren und überhöhte Geschwindigkeit verursacht wurde."

Nun wehrte sich Porsche auch direkt gegen die Klage und gibt in den Dokumenten an, dass Paul zum Teil selbst an seinem Unfall schuld war. Nach Auszügen, die 'TMZ' vorliegen, sei er ein "kundiger und fähiger Fahrer des 2005 Carrera GT" gewesen. Den Vorwurf, dass es Designfehler gab, lässt Porsche nicht auf sich sitzen, schließlich sei der Wagen nach dem Kauf verändert und zudem "falsch genutzt und nicht richtig in Stand gehalten" worden.

Aus dem Unfallbericht der Polizei, der im März 2014 abgeschlossen wurde, ging hervor, dass Paul Walker und Roger Rodas mit 150 km/h unterwegs gewesen seien.

Cover Media

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