Paul McCartney will bei Konzerten nicht weinen

Paul McCartney will bei Konzerten nicht weinen
Paul McCartney © Cover Media

Paul McCartney (73) will vor seinem Publikum nicht zu sentimental werden.

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Auch nicht bei 'Let It Be'

Der Ex-Beatle ('Yesterday') hat in seiner Karriere schon viele Songs geschrieben, die eine große Bedeutung für ihn haben. Die Lieder handeln von seiner früh verstorbenen Mutter oder von seinem Beatles-Kollegen John Lennon (†40), der 1980 ermordet wurde. Aber auf der Bühne sieht er seine Songs nüchterner:

"Ich spiele sie, denn dann sind sie nur Songs. Wenn ich 'Let It Be' singe, dann denke ich nicht an meine Mutter. Ich weiß, das jeder im Publikum an etwas anderes dabei denkt. Und das wären dann 50.000 andere Gedanken oder mehr. Das kommt auf den Veranstaltungsort an", erklärte der Brite gegenüber 'Esquire'. "Wenn ich 'Here Today' singe, ist das etwas sehr Persönliches. Da spreche ich direkt zu John. Aber beim Singen erinnere ich mich auch an andere Dinge. Wenn ich 'What about the night we cried?' singe, dann denke ich zum Beispiel an Key West. Da waren wir alle betrunken. Wir mussten damals Jacksonville wegen eines Sturms verschieben."

Paul McCartney möchte auf der Bühne nicht genau über die Bedeutung seiner Werke nachdenken, denn dann würde er anfangen zu weinen und das will er auf keinen Fall. Obwohl der Musiker zu den Legenden seiner Branche gehört, will er sich immer noch etwas beweisen. Er weiß, dass es "albern" ist, sein Talent zu hinterfragen, aber er macht es trotzdem, denn er will sich weiter antreiben:

"Vielleicht kann ich etwas Relevanteres oder Neues schreiben. Und das treibt einen voran. Ich habe nie gedacht, dass ich etwas richtig gut gemacht habe. Das macht doch niemand. Das habe ich selbst auf dem Höhepunkt der Beatles nicht getan. Mir ist es lieber, dass ich das Gefühl habe, etwas nicht ganz richtig gemacht zu haben, damit ich daran noch arbeiten kann", gestand Paul McCartney.

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