Paul McCartney trauert um George Martin: "Er war wie ein zweiter Vater"

Paul McCartney: George Martin war wie ein zweiter Vater
Paul McCartney © Cover Media

Paul McCartney (73) trauert um George Martin (†90).

- Anzeige -

Am Boden zerstört

Der ehemalige Beatle ('Paperback Writer') arbeitete mit seiner Band in den 60er-Jahren eng mit dem Produzenten zusammen, der allgemein als der "fünfte Beatle" galt und am 8. März im Kreise seiner Familie starb.

"Die Nachricht von George Martins Tod macht mich sehr traurig", schrieb Paul auf seiner offiziellen Website. "Ich habe so viele wunderbare Erinnerungen an diesen großen Mann, die ich für immer behalten werde. Er war ein wahrer Gentleman und wie ein zweiter Vater für mich. Er hat die Karriere der Beatles mit Geschick und Humor begleitet und wurde zu einem wahren Freund für mich und meine Familie."

Für Paul wären die Beatles ohne den Musikproduzenten undenkbar gewesen: "Wenn es jemand gegeben hat, der den Titel 'Fünfter Beatle' verdient hat, dann ist das George. Von dem Tag, an dem er den Beatles unseren ersten Studiovertrag gab bis zum letzten Tag, an dem ich ihn sah, blieb er der großzügigste, intelligenteste und musikalischste Mensch, den ich je kannte."

George Martin war es, der Paul davon überzeugte, bei 'Yesterday' ein Streichorchester zuzufügen, was das Lied wohl unsterblich machte. Und er war witzig: "Ich bin stolz, dass ich diesen Gentleman mit seinem feinen Humor, der sich selbst nie so ernst nahm, kennenlernen durfte. Selbst als er von der Königin zum Ritter geschlagen wurde, ist er bescheiden geblieben. Meine Familie und ich werden ihn sehr vermissen und wir denken an seine Frau Judy und seine Kinder Giles und Lucy sowie die Enkel. Die Welt hat einen wahrhaft großartigen Mann verloren, der sein unauslöschliches Mark auf meine Seele und die Geschichte der britischen Musik gesetzt hat."

Neben Paul McCartney würdigte auch Beatles-Schlagzeuger Ringo Starr (75) seinen verstorbenen Freund auf Twitter: "Gott schütze George Martin. Frieden und Liebe für Judy und die Familie. George wird sehr vermisst werden."

Cover Media

— ANZEIGE —