Paul McCartney: Technik ist nicht alles

Sir Paul McCartney
Sir Paul McCartney © Cover Media

Paul McCartney (72) bedauert, dass aufgrund der Technik der Sound der Beatles früher so schlecht war.

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Auch wenn sie hilft

Die Fab Four ('Yesterday') führten jahrelang die Charts in den 60er Jahren an und schafften als eine der ersten britischen Bands den Durchbruch in den USA. Seitdem hat sich in der Technologie so einiges getan und Paul ist ein Fan neuester Gadgets.

In einem Interview verriet er, dass er sich wünschte, dass die Technik zu seiner Blütezeit besser gewesen wäre. Die schlechte Qualität des Sounds war tatsächlich einer der Gründe, warum die Band ihre Live-Konzerte einstellte:

"Das war einer der Gründe, aber wir hatten auch die Nase voll, weil wir uns selbst vor lauter Geschrei nicht mehr spielen hören konnten. Die Atmosphäre war dadurch zwar toll, aber keiner konnte mehr hören, was wir spielten. Also verließen wir die Straße und gingen ins Studio und so entstand 'Stg. Peppers Lonely Hearts Club Band'. All die Energie floss in dieses Album", sagte er gegenüber der britischen Zeitung 'Metro'.

Paul McCartney, John Lennon (†40), George Harrison (†58) und Ringo Starr (74) zählen noch heute zu den großen Stars der Musikgeschichte und viele zeitgenössische Künstler lassen sich noch immer von ihnen beeinflussen.

McCartney ist sicher, dass die Technologie den Beatles zwar geholfen hätte, diese allein aber nicht zum Erfolg führen könne: "Das Geheimnis liegt im Songschreiben. Wie hatten keine Kassetten, um etwas aufzunehmen, also mussten wir uns etwas Einprägsames ausdenken, damit wir es nicht vergessen. John und ich hatten einige panische Momente, doch am nächsten Tag konnten wir uns an alles erinnern", erinnerte er sich weiter.

Ein Beweis dafür, dass Paul McCartney technisch noch immer auf dem neusten Stand ist, liefert sein neuestes Projekt: Der Musiker komponiert zurzeit den Soundtrack des Videospiels 'Destiny'.

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