Paul Bettany: Alkohol und Drogen betäubten ihn

Paul Bettany: Alkohol und Drogen betäubten ihn
Paul Bettany © Cover Media

Paul Bettany (43) griff zu Alkohol und Drogen, um den Verlust seines jüngeren Bruders Matthew zu verkraften.

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Von Trauer überwältigt

Als der britische Schauspieler ('Transcendence') gerade mal 16 Jahre alt war, wurde sein Leben vom tragischen Tod seines achtjährigen Bruders erschüttert. Dieser fiel eines Tages vom Dach eines Pavillon und verlor dabei sein Leben. Wie Paul nun im Interview mit 'The Times' enthüllte, wandte er sich anschließend - von Trauer überwältigt - hochprozentigen Getränken und Rauschmitteln zu.

"Es war total verrückt. Ich weiß nicht, ob ich damals überhaupt wusste, dass ich mich betäubte", erklärte der Engländer der Publikation. "Ich glaube nicht, dass es Wut war. Niemand hatte Schuld. Es war einfach nur ein schreckliches Unglück."

Dieses tragische Ereignis prägt den Star bis heute, weshalb er immer wieder um seine Kinder Stellan (11) und Agnes (3) bangt.

"Ich glaube, im Mittelpunkt meiner Ansicht, dass das Leben gefährlich ist, steht dieser Unfall. Aber es wird immer besser", gestand Paul, der seinen Nachwuchs mit der Schauspielerin Jennifer Connelly (44, 'Blood Diamond') großzieht. "Je mehr Jahre verstreichen, ohne dass sich eine Katastrophe ereignet, merke ich, dass schlimme Dinge nur selten passieren. Ich bin auf jeden Fall ruhiger geworden, was das angeht. Aber ich glaube nicht, dass [diese Angst] jemals verschwinden wird. Es ist eine unauslöschliche Angst."

Inzwischen bereut es der Blondschopf übrigens, sich während seiner Jugend von berauschenden Substanzen hat verführen zu lassen. "Ich wünschte, ich hätte meine Zeit nicht so verschwendet und ohne Richtung gelebt. Und ich wünschte, ich hätte niemals Kokain genommen. Ich habe meine späte Jugend damit verbracht, mit Straßenmusik Geld zu verdienen oder nach durchzechten Nächten in den Gärten anderer Leute zu schlafen. Da waren zu viel Alkohol und Drogen, aber nicht genug Handeln in meinem Leben", sagte Paul Bettany vergangenes Jahr im Gespräch mit der 'Sun'.

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