Palina Rojinski hatte es als Flüchtling schwer

Palina Rojinski hatte es als Flüchtling schwer
Palina Rojinski © Cover Media

Palina Rojinski (30) machte als Kind eine schwere Phase durch.

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Schule war nicht so toll

Die beliebte Moderatorin ('The Big Surprise') kam Anfang der 90er mit ihren Eltern und ihrer Schwester von Russland nach Deutschland, um hierzulande ein besseres Leben aufbauen zu können. Für die kleine Palina war das damals aber nicht immer leicht, wie sie nun in einem Interview für das Projekt 'Wirgefühl' gestand.

"In der Schule war es manchmal nicht so toll. Da wurde ich als Ausländerschwein beschimpft. Interessanterweise übrigens auch von anderen ausländischen Kindern", erinnerte sie sich. Verstanden habe sie das nicht, schließlich war ihr das Wort gar kein Begriff. "Dass mir der Tafelschwamm an den Kopf geworfen wurde, das habe ich verstanden - und mich dann auch richtig geprügelt, in der ersten und zweiten Klasse."

Generell war die Begeisterung über die Neuankömmlinge im Land überschaubar. Doch den Menschen, die sich heute gegen Flüchtlinge aus Syrien aussprechen, sagt Palina immer wieder gerne: "Danach ist ja nun auch nichts Schlimmes passiert! Die Deutschen und wir Ausländer haben's damals überlebt, jetzt geht's uns zusammen gut." Lachend fügte sie außerdem hinzu: "Und wir haben zum Beispiel Helene Fischer, und wir haben zum Beispiel mich…"

Kein Wunder also, dass Palina sich für verschiedene Projekte zum Thema stark macht. Neben 'Wirgefühl', für das sie neben anderen ehemaligen Flüchtlingen ihre Geschichte erzählte, stand sie auch für 'Recht für Menschenrechte' vor der Kamera. Für dieses Projekt posierten Prominente mit jeweils einem Artikel der Menschenrechte der Vereinten Nationen. Neben Palina Rojinski sind auch Stars wie Benedikt Höwedes, Ilkay Gündogan, Sarah Connor, Joko Winterscheidt und Hans Sarpei an der Aktion beteiligt. 

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