Ozzy Osbourne kämpft für gleiche Löhne

Ozzy Osbourne kämpft für gleiche Löhne
Ozzy und Sharon Osbourne © Cover Media

Leistet eine Frau die gleiche Arbeit wie ein Mann, sollte sie laut Ozzy Osbourne (67) auch den gleichen Lohn dafür bekommen.

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Gleichberechtigung der Gehälter

Stars wie Jennifer Lawrence (25, 'Die Tribute von Panem') und Patricia Arquette (47, 'Boyhood') engagieren sich zurzeit für eine gleichberechtigte Bezahlung von Schauspielern und Schauspielerinnen in Hollywood. Aber die Ungleichheit der Gehälter ist nicht nur in der Filmindustrie, sondern auch in der Musikbranche ein Problem. Auch Ozzy Osbourne ('Crazy Train') macht sich stark für die Damen der Musikindustrie, obwohl sich laut seiner Ehefrau Sharon Osbourne (63, 'X Factor') schon einiges getan hat. "Wenn eine Frau das tun kann, was ein Mann tut, warum sollte sie dann weniger dafür bezahlt werden? Eine Frau, die die gleiche Arbeit wie ein Typ leistet, sollte das gleiche Geld wie der Typ bekommen. Das ist meine Meinung dazu", befand Ozzy gegenüber 'Hungertv.com' und Sharon fügte hinzu: "Für die Frauen ist es eine ganz neue Welt da draußen in der Musikindustrie, Gott sei dank! Aber in Bezug auf die TV-Industrie befinden wir uns noch immer ganz weit hinten im tiefsten Mittelalter. Männer werden höher bezahlt als Frauen und das finde ich einfach nicht fair!"

Sharon ist seit über 35 Jahren in der Musikbranche tätig, 1979 wurde sie die Managerin von Ozzy, nachdem dieser bei seiner Band Black Sabbath rausflog. Bevor sie als Managerin aber ernst genommen wurde, musste die Amerikanerin viele Jahre hart kämpfen.

"Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem ein Plattenboss zu Sharon sagte 'Warum haust du nicht einfach ab, bekommst Kinder und putzt das Haus? Damit musste sie umgehen. Damals konnten sie nicht mit Frauen verhandeln. Die Leute flippten aus, als sie sahen, dass mein Manager eine Frau war. Lasst meine Frau in Ruhe! Das war echt schlimm!", erinnerte sich Ozzy Osbourne und seine Frau fügte hinzu: "Aber nicht nur in Amerika, in Japan war es schrecklich und auch in einigen Teilen Europas…"

Cover Media

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