Ozzy Osbourne: Angst vorm Gefängnis

Ozzy Osbourne
Ozzy Osbourne © Cover Media

Ozzy Osbourne (65) findet, dass ein Gefängnis einen "ähnlichen Vibe" wie eine Entzugsklinik hat - auf beides könne er daher gut verzichten.

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Deshalb änderte er sich

Der Sänger ('Dreamer') verbrachte 1966 sechs Wochen im Gefängnis, nachdem er sich als Dieb und Einbrecher versuchte, allerdings gefasst wurde.

In der Vergangenheit kämpfte er außerdem mehrfach mit Drogen- und Alkoholproblemen. Er machte einige Entzüge und war lange clean, doch erlitt vergangenes Jahr einen Rückfall und begab sich daraufhin wieder in eine Klinik. Heute ist er wieder auf der richtigen Spur, hat die schlimme Zeit aber noch gut im Kopf. "Sie haben beide einen ähnlichen Vibe, aber man hat in der Entzugsklinik nicht solche Angst zusammenzubrechen", verglich er die beiden Einrichtungen im Gespräch mit dem 'Q'-Magazin. "Ich würde sagen, dass das Gefängnis am schlimmsten war; ich wollte nicht dahin zurückgehen und tat es auch nie. Ich hatte Angst davor, weggesperrt zu sein."

Vor seiner Familie versuchte Ozzy, seinen Drogen-Rückfall zu verheimlichen. Seine Frau Sharon (61) war am Boden zerstört, als sie es schließlich doch herausfand. Fast ließ sie sich von dem Künstler, mit dem sie seit 31 Jahren verheiratet ist, scheiden. Der Schock-Rocker hat keinen Zweifel daran, dass er ohne seine bessere Hälfte die Lage nicht gemeistert hätte. "Nicht hier, das ist ganz sicher", antwortete er, als er gefragt wurde, wo er heute ohne seine Liebste wäre. "Ich hätte vermutlich vor ein paar Jahren sterben sollen, aber sie ließ es nicht zu."

Lieber konfrontierte sie ihren Ehemann mit seinen Dämonen und Ozzy krempelte sein Leben um. Zwar bedauert der Rocker seine Vergangenheit nicht, einige Entscheidungen würde er heute aber sicher anders treffen. "Ja und nein", antwortete er, als er gefragt wurde, ob er seine Tattoos bereue. "Selbst wenn ich sie bereuen würde, werden sie nicht verschwinden. Meinen rechten Arm wollte ich komplett tätowieren lassen und er ist zur Hälfte fertig. Als ich nüchtern war, sagte ich zu mir 'Warum tue ich das?' Ich glaube, ich war in meinen 50ern, und da steht dieser verfluchte Typ und malt auf meinem Arm herum. Als er beim Ellbogen war, sagte ich 'Weißt du was? Hör auf.' Er sagte 'Es ist noch nicht fertig.' Doch für mich war es das. Das ist vorbei. Ich habe mir seitdem kein weiteres Tattoo mehr stechen lassen."

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