Ottfried Fischer macht langsamer

Ottfried Fischer
Ottfried Fischer © Cover Media

Ottfried Fischer (61) kann seiner Parkinsonerkrankung auch etwas Positives abgewinnen.

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Parkinson als Entschleunigung

Der Schauspieler ('Der Bulle von Tölz') gab 2008 öffentlich bekannt, dass er an der Nervenkrankheit leidet und sorgte damit für große Bestürzung bei seinen zahlreichen Fans. Im Apothekermagazin 'Senioren-Ratgeber' stellte er nun allerdings klar, dass er nicht nur die negativen Seiten sehe. So sei die Krankheit eine "Entschleunigung" für ihn gewesen: "Ich bin wirklich immer zu schnell durchs Leben gerauscht. Erst durch den Parkinson habe ich gelernt, es langsamer angehen zu lassen", betonte der beliebte TV-Star.

Generell will er die Krankheit aber nicht zum Mittelpunkt seines Lebens machen. Therapie ist für deshalb keine Option: "Ich gehe in keine Selbsthilfegruppe, weil ich dem Parkinson nicht mehr Aufmerksamkeit geben will, als er ohnehin einfordert", erklärte Ottfried.

Das gelingt dem Star auch: Seine Karriere läuft trotz Krankheit erfolgreich weiter. 2013 stand der gewichtige Darsteller zwar zum letzten Mal für die ARD-Serie 'Pfarrer Braun' vor der Kamera, auf der Theaterbühne kann man den Kabarettisten aber noch immer erleben. Außerdem präsentiert er im Heimatkanal die neue Kabarettsendung 'Ottis Aquarium'.

Am 24. Februar zeigt das ZDF um 22:15 Uhr die Dokumentation 'Ottfried Fischer und sein Freund Parkinson', für die der Sender den Star ein Jahr lang begleitete. Darin betonte Ottfried Fischer, dass er sich sein Leben von der "feigen Sau" Parkinson nicht diktieren lassen will.

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