Ottfried Fischer: Huren-Prozess

Ottfried Fischer: Huren-Prozess
© dpa, Z5038 Stefan Sauer

Sie wollen 32580 Euro Liebeslohn

Dicker Ärger für Ottfried Fischer: Wurde der Schauspieler von zwei Prostituierten betrogen? Wie die 'Bild'-Zeitung berichtet, hat der 55-Jährige Zoff mit zwei Frauen, weil er angeblich 32580 Euro für deren Liebesdienste nicht bezahlt haben soll. Die Prostituierten sollen Fischers Unterschrift gefälscht haben, um Geld von dessen Kreditkarte abzubuchen. Jetzt landet der Fall vor Gericht. Der Vorwurf: Urkunden­fälschung und Betrug!

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"Mein Mandant, Herr Ottfried Fischer, lernte durch eine gemeinsame Bekannte eine der Damen kennen. Man fand sich sympathisch, feierte zusammen. In den folgenden Wochen besuchte die Dame Herrn Fischer mehrere Male zu Hause, manchmal zusammen mit einer Freundin. Von einer Entlohnung dieser Besuche war zwischen Herrn Fischer und den Damen nie die Rede", so Fischers Rechtsanwalt zur 'Bild'.

Polizei ließ die Unterschrift analysieren

Ottfried Fischer: Huren-Prozess
© dpa/dpaweb, A3615 Patrick Lux

Offenbar traf Fischer sich rund zwei Jahre mit einer befreundeten Prostituierten. Sie brachte eine der mutmaßlichen Täterinnen in seine Wohnung, die sie als Bekannte vorstellte. Ungefähr zehnmal soll sich der Schauspieler dann mit der Frau getroffen haben, später soll sie dann den Betrug begangen haben.

Am 12. Oktober machte der Schauspieler seine Aussage gegen die Frauen. Die Polizei durchsuchte ihre Wohnungen, ließ von Experten die Unterschriften auf den Kreditkartenbelegen analysieren.

Jetzt wird Fischer die Frauen nur noch einmal treffen: Vor Gericht!

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