Oscars 2016: Verrückte Fakten zu den Academy Awards

Pechvögel, Punkteteilung, Pinkelpausen: Verrückte Fakten zu den Oscars
Das Dolby Theatre (bis Februar 2012 Kodak Theatre) am Hollywood Boulevard, ständiger Schauplatz der Verleihung der Oscars © ddp images

Wenn hierzulande in der Nacht zum 29. Februar unzählige Kino-Fans der Oscar-Verleihung beiwohnen, dann stehen natürlich die Preisträger in spe im Vordergrund. Leonardo DiCaprio etwa, der im nunmehr sechsten Anlauf endlich den Goldjungen abstauben sollte, oder? Warum er sich unter Umständen doch noch einige Jahrzehnte gedulden muss und außerdem aufpassen sollte, dass ihm niemand den Sitzplatz klaut, lesen Sie hier.

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Das sollten Sie wissen

 

Wer ist schon Leonardo DiCaprio?

 

Ja, sollte DiCaprio auch im sechsten Oscar-Versuch für "The Revenant" leer ausgehen, wäre das für den Schauspieler sicherlich eine mittelschwere Katastrophe. Doch es gibt noch einen viel größeren Pechvogel! Sound-Designer Kevin O'Connell war von 1983 bis 2007 sage und schreibe 20 Mal für einen Goldjungen nominiert, ohne auch nur einen einzigen davon gewinnen zu können. Bis zu dieser zweifelhaften Bestmarke müsste DiCaprio Stand heute also noch bei 15 Verleihungen in die Röhre gucken.

 

Dankt dem Paten

 

"Ich mache dir ein Rollenangebot, das du nicht ablehnen kannst": Gleich für zwei Schauspieler war der Part als Gangster-Bosses Vito Corleone ein wahrer Glücksgriff. Denn sowohl Marlon Brando in "Der Pate", als auch Robert de Niro in "Der Pate 2" wurden als selbiger mit dem Oscar ausgezeichnet.

 

Geht es auch schneller?

 

Stundenlange Preisverleihungen, die selbst die Geduld der hartgesottensten Filmfans auf eine harte Probe stellen - das war nicht immer so. Tatsächlich dauerte die erste Oscar-Verleihung 1929 gerade einmal eine Viertelstunde! Am längsten hielt es bislang übrigens Whoopi Goldberg als Oscar-Moderatorin aus - fast viereinhalb Stunden dauerte ihre Show.

 

Weggegangen, Platz gefangen

 

Wenn die Blase drückt, müssen selbst die größten Stars ganz weltliche Geschäfte verrichten. Damit das nicht so auffällt, gibt es bei den Oscars extra Platzfüller, welche die Sitze in Abwesenheit einnehmen. Auf diese Weise sieht der Austragungsort immer gut gefüllt aus und es fällt auch nicht so auf, wenn sich Meryl Streep und Co. mal kurz auf die Toilette davon stehlen.

 

Qualität statt Quantität

 

In nur fünf Filmen konnte der 1978 an Lungenkrebs gestorbene Schauspieler John Cazale mitwirken. Doch die kurze Karriere von 1972 bis 1978 hatte es in sich: Jeder der Streifen wurde nämlich für den Oscar als bester Film nominiert. Zu seiner Filmografie zählen "Der Pate", "Der Dialog", "Der Pate 2", "Hundstage" und "Die durch die Hölle gehen".

 

Oscars für einen Oscar

 

In der langen Historie der Preisverleihung hat bislang nur ein Oscar gewinnen können - dafür aber doppelt. Musical-Produzent Oscar Hammerstein II war es, der für zwei Lieder jeweils einen Goldjungen einheimsen konnte. 1941 für "The Last Time I Saw Paris" und vier Jahre später für "Lady Be Good".

 

Danke, danke, danke

 

Der Gewinn eines Oscars ist eine große Ehre. Nur logisch, dass man vielen Menschen dafür danken will. Den Rekord darin hält Halle Berry. 2002 sagte sie in ihrer Rede gleich 32 Mal das Wort "Danke". Die längste Rede war das aber nicht - die hielt Greer Garson 1942, stolze sieben Minuten plauderte sie. Wohl auch deshalb gibt es inzwischen ein Limit von 45 Sekunden, an das sich die Stars hin und wieder auch halten.

 

Der doppelte Doppel-Oscar

 

Stell dir vor du gewinnst einen Oscar - und musst ihn teilen! Schon in zwei Jahren bekamen zwei Nominierte die gleiche Anzahl an Stimmen von der Academy. 1932 mussten sich Wallace Beery und Frederic March die Auszeichnung teilen, 1969 waren es Katharine Hepburn und Barbara Streisand.

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