Oprah Winfrey: Taschenkauf in Edelboutique verweigert

Oprah Winfrey
Oprah Winfrey Opfer von Rassismus? © JDH Images / Splash News

"Die können Sie sich nicht leisten"

US-Talkmasterin Oprah Winfrey ist die bekannteste Talkmasterin der Welt. Seit vielen Jahren führt sie die Liste der bestverdienenden Frauen in Hollywood an. Ihr Vermögen wird auf zwei Milliarden Euro geschätzt.

- Anzeige -

Jetzt wurde die 59-Jährige nach eigenen Angaben in der Schweiz Opfer von Rassismus. Wie die Moderatorin im Interview mit 'etonline' schilderte, wurde sie in einem edlen Laden in Zürich, dessen Namen sie bewusst nicht nannte, nicht bedient. "Ich hatte meine künstlichen Wimpern nicht an, aber ansonsten hatte ich den normalen Oprah Winfrey Look. Aber offenbar wird die 'Oprah Winfrey Show' in Zürich nicht übertragen.“

Oprah war zur Hochzeit ihrer Freundin Tina Turner nach Zürich gereist und nutze die freie Zeit zum Shoppen. Sie war allein unterwegs und ging in eine Nobel-Boutique. Oprah: "Ich sagte 'Entschuldigung, kann ich mir diese Tasche da oben mal anschauen?' Und sie sagte zu mir 'Nein, die ist zu teuer.'" Oprah habe daraufhin nochmal gefragt, ob sie sich bitte die schwarze Tasche mal genauer anschauen könnte. "Daraufhin sagte sie: 'Nein, Sie wollen vielleicht lieber eine andere anschauen. Diese da können sie sich nicht leisten.' Und ich sagte nochmal: 'Doch, ich möchte diese Tasche sehen.'"

Die Verkäuferin habe sich geweigert ihr die Tasche zu zeigen, stattdessen habe sie begonnen, der Showmasterin andere Taschen zu zeigen. Oprah habe es ein letztes Mal versucht, dass sie die Tasche wirklich gerne sehen wolle: "Und dann hat sie zu mir gesagt: 'Ich will ihre Gefühle nicht verletzen, aber sie ist wirklich zu teuer.' Daraufhin habe ich dann gesagt: 'Okay, vielleicht haben sie recht, vielleicht kann ich sie mir nicht leisten.‘“ Oprah habe daraufhin den Laden verlassen.

Ihre beste Freundin habe ihr dazu geraten, noch einmal in den Laden zu gehen und zu sagen wer sie ist. "Sie wollte, dass ich sage: 'Sie haben einen großen Fehler gemacht'", so Oprah lachend. "Aber dann dachte ich, das mache ich nicht, denn die Verkäuferin kriegt ja eine Kommission beim Verkauf.“ Sie habe bewusst darauf verzichtet einen Aufstand zu machen. "Ich hätte auch meine schwarze Kreditkarte zücken können. Aber warum sollte ich?"

Bilderquelle: Splashnews

— ANZEIGE —