Oliver Pocher: US-Presse sauer auf deutschen Comedian

Oliver Pocher: US-Presse sauer auf deutschen Comedian
© imago/Viennareport, imago stock&people

Nach Verbal-Attacke gegen Kim Kardashian

Comedian Oliver Pocher hat es bis in die US-Presse geschafft, allerdings nicht, weil man ihn in Amerika besonders lustig findet, sondern weil man sauer auf ihn ist. Es geht um Pochers Auftritt beim Wiener Opernball, der dem Promi-Portal ‚TMZ‘ Anlass dazu gab, sich über den 36-Jährigen aufzuregen.

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Pocher hatte bei Kim Kardashian, mit der er zusammen Gast des Unternehmers Richard Lugner war, das so genannte böse N-Wort benutzt. Das Ganze war eine Anspielung auf ein Lied von Kardashians Lebensgefährten Kanye West. Ein Song von ihm zusammen mit Jay-Z heißt ‚Niggas In Paris‘. Pocher sagte auf Englisch zu Kardashian, er wolle später auch tanzen, aber er warte auf das Lied ‚Niggas in Vienna‘. Kim Kardashian hatte daraufhin gemeinsam mit ihrer Mutter Kris Jenner wütend den Opernball verlassen. Und auch die ‚TMZ‘-Autoren fanden Pochers Gag gar nicht lustig: „Der Typ dachte anscheinend, er sei lustig, aber man sieht, dass Kim das nicht gut findet.“

Die Facebook-User waren da allerdings so gar nicht einer Meinung mit ‚TMZ‘: „Wenn sie sich wie eine Hure bezahlen lässt, muss sie sich auch wie eine behandeln lassen“, schreibt eine Userin. „Vielleicht sollten Rapper einfach aufhören das N-Wort in die Titel ihrer Lieder zu packen“, schlägt ein User vor. “Ich bin kein Rassist, aber ich bin mehr darüber geschockt, dass ein Kerl dieser untalentierten Tussi 500 000 Dollar dafür zahlt, damit sie dort hinkommt“, schreibt ein weiterer.

Namentlich wurde Pocher in der US-Presse übrigens nicht genannt, so weit reicht sein Bekanntheitsgrad dann doch noch nicht. Vielleicht ist das in diesem Fall auch ganz gut so.

Bilderquelle: Imago

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