Oliver Pocher hat sich nach der Trennung verändert

Oliver Pocher
Oliver Pocher beim Finale von 'Let's Dance' © Imago Entertainment

Wie sehr leidet er unter dem Beziehungs-Aus?

Oliver Pocher hat sich verändert und das nicht nur optisch. Von seiner Frau Alessandra ist er getrennt, die drei kleinen Kinder leben bei ihr und er ist wieder Single. Der sonst immer lustige Comedian ist ungewöhnlich ernst, als wir ihn beim Finale von 'Let’s Dance' in Köln treffen.

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Das Privatleben ist eigentlich tabu für ihn, kein Wunder, immerhin ist seine Frau Alessandra gerade mit den drei gemeinsamen Kindern in die USA gezogen. Auf die Frage, ob er seine Kinder häufig sehe, antwortet Pocher lächelnd: "Ich sehe alle. Alles was ich sehen möchte, sehe ich sehr oft." Der 35-Jährige versucht gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

Es ist wirklich eine schwierige Aufgabe für Pocher, denn auf der einen Seite steht er als Spaßmacher in der Öffentlichkeit, auf der anderen Seite ist gerade seine Ehe kaputt gegangen. Für Alessandra gibt es zumindest nicht den öffentlichen Druck. Sie hat sich mit ihren drei Kindern in Florida bei ihrer Mutter zurückgezogen, wo sie schon als Teenager lebte.

Pocher dagegen kann jetzt nicht einfach abhauen. Für ihn gilt: 'The Show must go on' und so saß er am Wochenende bei 'Let's Dance' in der ersten Reihe, um Werbung für seine Sendung 'Alle auf den Kleinen' zu machen. Und dabei fiel auf, dass Pocher abgespeckt hat: "Sie sind top in Schuss. Liegt das an der Sendung oder haben sie gesagt: 'Ok, ich muss jetzt mal wieder was für mich tun, die Frau ist weg?' , fragt der Reporter. "Nein, das hat nichts damit zu tun. Ich hab ja wirklich in Zusammenarbeit mit Detlef D. Soost zehn Wochen lang mich jetzt mal konsequent daran gehalten. So 'ne Sendung 'Alle auf den Kleinen' ist für mich wie ein Boxkampf - da bereite ich mich relativ intensiv drauf vor."

Viel Zeit zu trauern bleibt offenbar nicht, und das Single-Leben scheint Pocher gar nicht so schlimm zu finden: "Guckt man wieder nach neuen Frauen?“, fragt der Reporter weiter. "Die sind ja überall hier in der Branche. Da hab ich auch schon vorher immer mal ein Auge drauf geworfen. Jetzt ist das was anderes, jetzt wird man bemitleidet und der ein oder andere kommt mal vorbei."

Oliver Pocher ist am Ende ein Mann, der in seiner Rolle bleibt - eine Rolle, die Trauer und Schmerz öffentlich nicht zulässt. Aber man kann einem Menschen ja bekanntlich nur vor den Kopf schauen. Wie es dem 35-Jährigen tatsächlich geht, das weiß wohl nur er ganz alleine.

Bildquelle: Imago

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